Glasfaser-Ausbau: 2014 kommt das schnelle Internet an den Abtsberg, nach Gaustadt, Wildensorg, Süd-West und ins Berggebiet

Mitteilung der Stadtwerke
  • In diesem Jahr werden mehr als 17.000 Bamberger Haushalte mit bis zu 200 Mbit/s über baMbit surfen und telefonieren können
  • Multimediadienste sind ab 19,90 Euro im Monat verfügbar – Strom- und Gaskunden profitieren von Preisvorteilen

Gute Nachrichten für zusätzlich 7.000 Haushalte in Bamberg: Sie werden in den kommenden neun Monaten an das Glasfasernetz der Stadtnetz Bamberg angeschlossen und können dann mit bis zu 200 Mbit/Sekunde im Internet surfen. Die Bauarbeiten für den Glasfaserausbau gehen in den kommenden Wochen auf dem Abtsberg und in Gaustadt weiter. Ab Herbst sind die Dienste im Babenberger Viertel, in Wildensorg und unterhalb der Altenburg rund um die Panzerleite verfügbar. Ende 2014 werden auch die Wohngebiete zwischen dem Regensburger Ring und dem Markusplatz an das schnelle Internet angeschlossen sein.

Bereits heute sind es mehr als 10.000 Haushalte, die über die Glasfaserleitungen der Stadtnetz Bamberg surfen und telefonieren können. Damit ist die ursprüngliche Zielmarke bereits übererfüllt, die von 9.500 Hauhalten bis zum vergangenen Jahreswechsel ausging. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, möglichst schnell möglichst vielen Bambergern schnelle Internetverbindungen zu ermöglichen“, unterstreicht Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach die Rolle des Konzerns als lokaler Infrastrukturdienstleister: „Bis zum Jahr 2017 wollen wir mehr als drei Viertel aller Bamberger Haushalte mit dem schnellen Internet erreichen“, so Rubach. Hierfür wollen die Stadtwerke gemeinsam mit ihrer 100-prozentigen Tochter Stadtnetz mehr als sieben Millionen Euro in das neue, langfristig profitable Geschäftsfeld investieren. Parallel dazu soll der Marktanteil im Telekommunikationsmarkt über günstige Preise und eine hohe Servicequalität konsequent ausgebaut werden. So erhalten Kunden, die zugleich Strom oder Gas von den Stadtwerken beziehen, einen monatlichen Rabatt von bis zu neun Euro auf ihre Telefonrechnung – sie nutzen die Multimediadienste bereits ab 19,90 Euro im Monat.

Nachfrage ist ungebremst hoch

„Die Nachfrage nach den hohen Bandbreiten zu günstigen Preisen wird immer größer“, weiß Stadtnetz-Geschäftsführer Hans Jürgen Bengel aus langjähriger Erfahrung. In einem großen Teil der Gebiete, die in diesem Jahr durch die Stadtnetz Bamberg erschlossen werden, sei die technische Versorgung durch die traditionellen Telekommunikationsanbieter unterdurchschnittlich, so Bengel: „Wir haben die Kunden in ganz Bamberg gefragt und aus diesen Stadtteilen die größte Nachfrage erhalten“, so Bengel. „Während die Kunden bei den großen Platzhirschen häufig nur auf taube Ohren stoßen, kümmern wir uns um ihre Bedürfnisse und sichern ihnen eine hervorragende Glasfaserinfrastruktur.“

Auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke unterstreicht die Bedeutsamkeit des Glasfaserausbaus als Infrastrukturprojekt für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Bamberg: „Neben den Privathaushalten sind es vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die dringend auf schnelle Datenverbindungen warten“, betont Starke.

Bei der Versorgung Bambergs mit schnellen Datenverbindungen setzen die Stadtwerke auf zwei verschiedene Anschlussvarianten: In den innerstädtischen und dicht besiedelten Gebieten wird die Glasfaser bis ins Haus gelegt – mit Übertragungsraten von derzeit bis zu 200 Mbit/s, einem Telefonanschluss und digitalem Fernsehen mit 276 TV-Kanälen und 76 Hörfunkprogrammen. In den weiteren Ausbaugebieten werden die Daten über die weiteste Strecke mittels Glasfaser der Stadtwerke übertragen. Nur auf dem letzten Stück des Weges, den wenigen Metern zwischen dem Kabelverzweiger und dem Wohngebäude, wird die bereits vorhandene Telefonleitung verwendet. Über diese Hochleistungstechnologie, die umgangssprachlich als VDSL2 bezeichnet wird, können die Haushalte mit bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen und telefonieren. „Diese Bandbreiten entsprechen umgerechnet etwa DSL 100.000. Wir wissen, dass wir damit den heutigen Bedarf in fast allen Haushalten abdecken“, so Hans-Jürgen Bengel. In der Zukunft sind die Stadtwerke auch für den steigenden Bedarf an höheren Bandbreiten gerüstet: Unter Einbindung der Vectoring-Technologie wird es dann in den VDSL2-versorgten Gebieten möglich sein, die erreichten Bandbreiten noch einmal zu erhöhen.

Als Service für die Bürgerinnen und Bürger haben die Stadtwerke Bamberg im Internet unter www.bambit.de/verfuegbarkeit einen Übersichtsplan veröffentlicht. Bürger können die konkrete Verfügbarkeit an ihrer Adresse abfragen.
Glasfaser-Ausbau 2014: Zusätzlich zum bestehenden baMbit-Gebiet werden bis Jahresende in diesen Straßen die Multimediadienste der Stadtwerke Bamberg neu verfügbar sein:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.