„One billion rising“ auf dem Maxplatz

Redaktion
"One billion rising" auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

„One billion rising“ auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

Eine Milliarde erhebt sich. Das ist der Wunsch und das Ziel einer weltweiten Kampagne von Frauen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eva Ensler.

"One billion rising" auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

„One billion rising“ auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

One billion rising ist ein weltweiter Aufruf an Frauen, Männer und Jugendliche, sich am 14. Februar zu versammeln. Die Kampagne gründet auf der Erkenntnis, dass Gewalt gegen Frauen nicht beenden werden kann, ohne sich der Schnittpunkte Armut, Rassismus, Krieg, Ausbeutung der Umwelt, Kapitalismus, Imperialismus und Patriarchat bewusst zu sein.

"One billion rising" auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

„One billion rising“ auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

Hintergrund ist die Annahme, dass jede dritte Frau weltweit bereits Opfer von Gewalt war, geschlagen wurde, zu sexuellem Kontakt gezwungen wurde, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt wurde.

Jede dritte Frau – das sind 1 Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

"One billion rising" auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

„One billion rising“ auf dem Maxplatz. Foto: Erich Weiß

Auf dem Bamberger Marktplatz trafen sich am vergangenen Freitag einige hundert Frauen, darunter auch einige Männer, die diesem Aufruf gefolgt sind und tanzend auf ihre Rechte aufmerksam machten. Sie hatten sichtlich Spaß bei ihrer Aktion.