Die 24. Bamberger Kurzfilmtage präsentieren kurze Meisterwerke

Volker Traumann
Plakat Kurzfilmtage 2014

Plakat Kurzfilmtage 2014

Das Leben ist kurz – besonders im Film

Kommt der Winter, kommen die Kurzfilme. Die Bamberger Kurzfilmtage starten ab 20. Januar in die 24. Runde und präsentieren einen tiefen Einblick in die deutschsprachige und internationale Kurzfilmszene. Die besten Regisseure aus Deutschland, Österreich, Südtirol, der Schweiz und Luxemburg gastieren mit ihren Spielfilmen, Animationsfilmen, Experimentalfilmen, Dokumentationen und Kinderfilmen eine Woche lang in Bamberg. Sie konkurrieren um Deutschlands süßesten Filmpreis: Neben Preisgeldern winkt den Gewinnern ein „Bamberger Reiter“ aus Schokolade.

Bamberger Reiter

Bamberger Reiter

Ob an der Regnitz oder in einer Regenpfütze – die 24. Bamberger Kurzfilmtage spielen am Wasser. Die diesjährige Eröffnungsfeier – traditionell in der Villa Concordia – macht die Flussnähe zum Thema und fokussiert auf filmische, musikalische und literarische Weise das Element des Wassers. Die Stipendiaten Sergey Khismatov, Manuel Graf, und Oleg Jurjew widmen sich filmisch, musikalisch und literarisch dem Element Wasser. Moderieren wird Rolf-Bernhard Essig, der als Autor seit vielen Jahren den Geheimnissen der Seefahrt auf der Spur ist.

Die Bamberger Kurzfilmtage setzen auch 2014 ihre traditionsreiche Reise in die Bamberger Kinogeschichte fort. Das ehemalige Bamberger Kino „Alhambra“ wird als Filmspielstätte wiederbelebt. Das legendäre Kino in der Sandstraße wurde nach 1919 unter dem Namen „Astoria“ eingerichtet, wenige Jahre später in „Alhambra“ umbenannt, was die Bamberger liebevoll zu „Schlamperla“ umdeuteten. Passend zur jetzigen Nutzung zeigt das Bamberger Festivalteam dort zwei temporeiche Rollen unter dem Motto „Let´s have a party“ und „Abgedreht!“.

Für internationales Flair sorgen die diesjährigen Gäste

Die Botschaft des Landes Luxemburg in Berlin hat für das Bamberger Festival eine Werkschau Luxemburger Kurzfilmkunst kuratiert. Das kleine Land mischt auf bemerkenswerte Weise in der internationalen Kinoszene mit und präsentiert in Bamberg eine Rolle erfolgreicher Kurzspielfilme und Animationsfilme. Mit dem Internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilme Leipzig ist ein weiterer besonderer Gast geladen. Die Leipziger zeigen in Bamberg eine internationale Auswahl eines faszinierenden Genres: Animierte Dokumentarfilme, kurz genannt „Animadok“.

Doch auch die oberfränkische Region braucht sich nicht zu verstecken

„Made in Nürnberg“ sind vierzehn  außergewöhnliche Kurzfilmstreifen die zum Teil auch international Karriere machten. Design-Studierende der Georg Simon Ohm-Schule und zahlreiche unabhängige Filmschaffende aus der Großstadt nutzen die Chance, neben ihren erfolgreichen Kurzfilmen auch Werbespots, Musikvideos und Trailer in Bamberg zu zeigen. Einen Blick auf oberfränkisches Filmschaffen kann man wie gewohnt beim „Oberfränkischen Regionalwettbewerb Bamberg dreht ab!“ werfen und dieses Jahr auch kostenlos in der Stadtbücherei. Dort läuft während der Festivalwoche in Dauerschleife die Filmschau „Viva Bamberg – Der Soundtrack einer Stadt“. Bamberg ist nicht nur der Drehort der Sams-Filme, sondern auch Setting für international laufende TV-Musikclips. Lokale Bands wie internationale Größen, Amateure und Profis, Hip-Hop, Rock, Italo-Pop – diese Rolle zeigt verschiedenartige Perspektiven der Stadt.

Der Vorhang hebt sich für insgesamt 144 Filme aus 17 Ländern an 7 Spielorten. Die künstlerische Patenschaft hat OSCAR Preisträger Jochen Alexander Freydank übernommen.

Jochen Freydank

Jochen Freydank

Der diesjährige, wunderbare Clip, das vielfältige Programm und die Veranstaltungsorte unter www.bambergerkurzfilmtage.de

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