Harter Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität – Kripo stellt über 700 Gramm Crystal sicher

Polizeibericht

BAMBERG. Einer der wohl größten Aufgriffe an geschmuggeltem Crystal in Oberfranken gelang am Wochenende den Drogenfahndern der Bamberger Kripo. Die Beamten zogen über 700 Gramm der hochgefährlichen Droge zusammen mit dem 45 Jahre alten Schmuggler aus dem Verkehr. Damit versetzten die Polizisten dem illegalen Rauschgifthandel erneut einen deutlichen Schlag. Seit Montag sitzt der Rauschgifthändler aus Bamberg in Untersuchungshaft.

Festnahme bei Schmuggelfahrt

Eine intensive und sorgfältig geplante Ermittlungsarbeit brachte die Spezialisten des Fachkommissariats für Rauschgiftdelikte auf die Spur des 45-jährigen Mannes. Bei den umfangreichen Recherchen kristallisierte sich der Bamberger rasch als potentieller Händler der Droge Crystal heraus. Mit aufwändigen kriminalpolizeilichen Maßnahmen versuchten die Beamten deshalb den Dealer zu überführen und auf frischer Tat dingfest zu machen. Als sich für Sonntag eine erneute Beschaffungsfahrt des Bambergers nach Tschechien abzeichnete, legten sich die Drogenfahnder auf die Lauer. Gegen 15 Uhr stoppten die Polizisten den Wagen des Rauschgiftschmugglers nach seiner Rückkehr aus Tschechien unweit seines Wohnortes. Eine eingehende Durchsuchung des Fahrzeuges bestätigte schließlich den Verdacht der Beamten. Der 45-Jährige hatte die beachtliche Menge an Betäubungsmitteln gut in seinem Auto versteckt über die Grenze gebracht. Noch an Ort und Stelle nahmen die Kriminalbeamten den Schmuggler fest.

Belastende Rauschgiftutensilien

Eine Durchsuchung der Wohnung des Mannes brachte neben weiteren Rauschgiftutensilien, die auf einen regen Drogenhandel hindeuten, eine erhebliche Bargeldmenge zum Vorschein. Außerdem hatte der Bamberger in seinen Räumen zwei Schreckschusspistolen mit Munition sowie weitere Waffen deponiert.

Auf Anordnung der Bamberger Staatsanwaltschaft führten die Kriminalbeamten den Drogendealer am Montag dem Ermittlungsrichter vor, der ihn in Untersuchungshaft nahm. Mittlerweile befindet er sich in einer Justizvollzugsanstalt.

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