GAL übergibt Petition an den Landtag

Pressemitteilung der GAL

Petitionsuebergabe. Von links Kiki Laaser, Peter Gack, Wolfgang Grader, Markus Ganserer, Andreas Reuß

Eine Petition mit 581 Unterschriften nahm der Grünen-Landtagsabgeordnete Markus Ganserer gestern (Donnerstag, 21.11.2013) am Bamberger Bahnhof entgegen. Initiiert wurde die Petition „Für bessere Bahnwaggons“ von den Grünen in Bamberg-Stadt und -Land, federführend von GAL-Stadtrat Andreas Reuß. Mit ihrer Kritik richtet sich die Petition gegen die neuerdings in den Regionalzügen des Franken-Thüringen-Express eingesetzten Bahnwaggons, die vielfach für Ärger sorgen. Sie sind nicht mehr doppelstöckig wie die zuvor verwendeten Wagen und bieten aus Sicht der Kritiker zu wenige Sitzplätze, zu wenig Platz für Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen und zu wenig Stauraum für Gepäck. Vor allem in Stoßzeiten müssen die Fahrgäste häufig stehen.

Ziel der Petition ist, dass der Landtag die Landesregierung anweist, an den entsprechenden Stellen – je nach Zuständigkeit Bayerische Eisenbahngesellschaft oder Deutsche Bahn – dafür zu sorgen, dass andere Bahnwaggons eingesetzt werden. Eine gewisse Verbesserung konnten die Grünen allerdings schon bei der Petitionsübergabe an Markus Ganserer verbuchen. Laut Auskunft des Grünen-Abgeordnete hat die Deutsche Bahn bereits auf die Kritik – und vielleicht auch die Petition – reagiert: Ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember sollen die Züge im Franken-Thüringen-Express immerhin mit einem Waggon mehr ausgestattet werden.

Zunächst reicht Ganserer die Petition nun im Landtag offiziell ein. Dann wird das für Verkehr zuständige Innenministerium Stellung nehmen. Anschließend wird die Petition im Verkehrsausschuss beraten, wo Ganserer Sprecher für die Grünen ist. Auf das Ergebnis dürfen die Bamberger Zugreisenden gespannt sein.

Siehe auch den Beitrag bei „quer“ BR.

2 Gedanken zu „GAL übergibt Petition an den Landtag

  1. Der gleiche Scheiss auf der Strecke Bamberg-Würzburg, nicht nur an Werktagen überfüllt, auch an Sonntagen völlig überfüllte Kurz-Züge, inländische Touristengruppen, ausländische Touristengruppen, Rollstuhlfahrer, alte Leute mit Rollator, junge Leute mit riesen Koffern, Studenten auf dem Heinweg, alle hineingestopft in die kleinen Waggons, man fühlt sich wie in der Nachkriegszeit. Und wünscht sich dringend, im eigenen Auto zu sitzen.

  2. bei dieser Gelegenheit hätte man sich auch gleich für eine Stopp dieser zerstörerischen Baumassnahme ICE-Strecke stark machen können.
    Da ist aber nichts zu spüren. Dabei wollten sich die Grünen doch auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

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