Bamberger Kripo legt dreister Schmuckdiebin samt Komplizinnen das Handwerk

BAMBERG. Eine dreiste Diebstahlserie bei pflegebedürftigen Personen beschäftigte seit Herbst vergangenen Jahres die Kripo Bamberg. Seit Jahresbeginn verschwanden immer wieder hochwertige Schmuckstücke aus den Wohnungen der Senioren. Den Ermittlern gelang es nun einer 28-jährigen Pflegekraft aus Bamberg und ihren drei Komplizinnen das Handwerk zu legen.

Bereits seit Ende Januar 2012 machte die Angestellte eines ambulanten Pflegedienstes in den Räumlichkeiten der von ihr betreuten Patienten immer wieder lange Finger. Während sie die zehn hilfsbedürftigen Rentnerinnen und Rentner im Rahmen ihrer Tätigkeit mehrmals aufsuchte, machte sich die 28-Jährige auch heimlich an den Wertsachen in den Bamberger Wohnungen zu schaffen. Auf diese Weise erbeutete die Angestellte über mehrere Monate hinweg hochwertigen Schmuck, Münzen und Bargeld im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Dem entscheidenden Hinweis eines wichtigen Zeugen und letztendlich der umfangreichen Ermittlungsarbeit des Fachkommissariats der Bamberger Kripo, das alle Fälle detailliert zusammenführte, war es zu verdanken, dass sich der Verdacht gegen die Altenpflegehelferin erhärtete. Unter der erdrückenden Beweislast legte die Diebin schließlich ein umfassendes Geständnis bei den Beamten ab. Neben der 28-jährigen Haupttäterin ermitteln die Kripobeamten ebenfalls gegen ihre 22, 33 und 36 Jahre alten Komplizinnen, die der Diebin beim Absetzen der wertvollen Beute bei Schmuckankäufern halfen. Das Quartett erzielte alleine durch den Schmuckverkauf einen Gewinn von über 20.000 Euro. Die Frauen müssen sich nun wegen Hehlerei und die Haupttäterin wegen besonders schweren Diebstahls und Betrugs strafrechtlich verantworten.

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