Selbstbestimmung und Manipulation in einer Demokratie

Öffentliche politisch-philosophische Tagung an der Universität Bamberg

Im Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen Menschen nicht als autonome, reflektierte moralische Wesen handeln, sondern durch äußere Umstände und Einflüsse dazu gebracht werden, etwas zu tun – oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese Beobachtung wirft die Frage auf, ob unser Leben in einer Demokratie tatsächlich demokratisch ist – oder ob es nicht doch Manipulationsmöglichkeiten und -instrumente gibt, die demokratische Selbstbestimmung besonders erschweren.

„Täuschen und Tricksen“ heißt daher die öffentliche Tagung des Lehrstuhls für Philosophie II der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Akademie für Politische Bildung Tutzing, die die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Mehrheitsherrschaft und individuellen Entscheidungen sichtbar machen und zur Diskussion stellen will.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 10. November, im Gebäude An der Universität 2, Raum 00.25 statt.

Los geht’s um 10.15 Uhr mit einer thematischen Einführung durch Tagungsleiter und Akademiemitarbeiter Dr. Michael Spieker. Es folgen drei Vorträge und eine abschließende Podiumsdiskussion um 16 Uhr mit Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christian Illies und den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Beyer, stellvertretender Vorsitzender der SPD in Bayern, und Peter Meyer, Freier Wähler und Vizepräsident des Bayerischen Landtags.

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse A.Tatum-Nickolay@apb-tutzing.de wird gebeten.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.uni-bamberg.de/philosophie/veranstaltungshinweise/tagung-taeuschen-und-tricksen

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