Wie Moral, Glaube und Macht zusammengehören

Antrittsvorlesung des Bamberger Theologen Thomas Weißer

Wie lässt sich über das Verhältnis von Glaube und Moral reden, angesichts der vermeintlichen Wiederkehr der Religion, angesichts neuer fundamentalistischer Strömungen, aber auch angesichts einer neu aufgeflammten Atheismus-Debatte? Die Verhaftung der russischen Band „Pussy Riot“, die Diskussion um die Beschneidung oder die Gewalt im Zusammenhang mit dem Film „Die Unschuld der Muslime“ zeigen: Die Frage nach dem Verhältnis von Glaube und Moral hat erhebliche gesellschaftliche Sprengkraft. Es stellt sich so die Frage, wie Glaube, Moral und Macht zusammengehören.

Prof. Dr. Thomas Weißer greift diese Problematik in seiner Antrittsvorlesung unter dem Titel „Glaube. Macht. Moral. Anmerkungen zu einer prekären Liaison“ auf. Der Vortrag findet am Donnerstag, den 25. Oktober, um 18.15 Uhr, im Gebäude An der Universität 2, Raum U2/00.25, statt.

Biografie:
Thomas Weißer studierte Theologie und Germanistik in Bonn und Tübingen. An der Universität Tübingen promovierte er und wurde dort anschließend auch habilitiert. Nach Lehraufträgen an den Universitäten in Saarbrücken, Tübingen, Würzburg und Bamberg sowie der langjährigen Arbeit als Senderbeauftragter der Katholischen Kirche beim Südwestrundfunk (SWR) in Mainz übernahm er im Sommer 2012 den Lehrstuhl für Theologische Ethik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

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