Unfall mit Falschfahrerin fordert weiteres Todesopfer

A73 / STRULLENDORF, LKR. BAMBERG. 

Der tragische Verkehrsunfall vom Dienstagmorgen mit einer Falschfahrerin auf der Autobahn A73 bei Strullendorf, forderte nun ein weiteres Todesopfer. Auch die zweite Tochter der Geisterfahrerin erlag den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Das Mädchen befand sich zusammen mit ihrer Schwester im Renault Twingo der 31-jährigen Falschfahrerin. Bei dem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Skoda erlitt das Kind schwerste Kopfverletzungen. Ein Rettungshubschrauber transportierte sie mit akuter Lebensgefahr sofort in eine Klinik. Alle Bemühungen der Ärzte im Kampf um das Leben der Kleinen blieben jedoch ohne Erfolg. Das Klinikum bestätigte den Tod des Kindes. Der 54-jährige Beifahrer im Skoda befindet sich nach wie vor schwerverletzt in einem Krankenhaus.

Derweilen laufen die Ermittlungen der Verkehrspolizei Bamberg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Ein Sachverständiger hatte sich noch an der Unfallstelle ein Bild vom Ausmaß des Geschehens gemacht und wird nun im Folgenden die Fahrzeuge technisch untersuchen. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass sich die 31-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben muss. Nach wie vor ist für die Ermittler die Frage offen, was die Falschfahrerin dazu veranlasst hat, entgegen der Fahrtrichtung in die Autobahn einzufahren.

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