Bayern München trennt sich von Dirk Bauermann

Winnie Wenzel

Das ist schon eine kleine Meldung wert: kurz vor Start der neuen Saison feuert Bayern München seinen renommierten Trainer, angeblich weil unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft des Basketballs in München bestanden hätten. Den Bayern-Bossen hatte es nicht geschmeckt, so sickert durch, dass ein paar Münchner Spieler nach einem Testspiel in Berlin unerlaubter Weise das dortige Nachtleben erkundigt haben sollen. Anscheinend hätte Bauermann sie am Bettchen anketten müssen … Dann hört man auch altbekannte Argumente, die in München bei jeder Trainer-Entlassung zu hören sind: der Trainer habe sich als zunehmend beratungsresistent erwiesen. Vermutlich hat er für sich mehr Basketball-Kompetenz reklamiert, als er seinem Vorstand zubilligen wollte. Vielleicht wollte er auch nur Ulis Würstl-Rezeptur aufpeppen. Egal, beides wären echte Sakrilegien und würden nach Exkommunikation schreien.

Vorläufig soll sein Assistent das Training übernehmen.

Natürlich läuft auf „schoenen-dunk.de“ bereits die Fan-Diskussion; der bislang lustigste Kommentar: „Das ist doch super. Jetzt können alle Spieler und Schiedsrichter das Spielfeld für sich nutzen. Es steht dann kein Bauermann mehr rum.“

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