IHK ehrt betriebliche Ausbilder aus Oberfranken

„Feste Säulen in oberfränkischen Unternehmen“

Jürgen Löffler (Loewe Kronach, 3.v.l.) ist Oberfrankens erster „Zertifizierter Berufsausbilder professional“. Die neuen „Zertifizierten Berufsausbilder“ aus oberfränkischen Unternehmen, Wolfgang Weidenhammer (Loewe Kronach), Ewald Raithel (DEG Leupoltsgrün), Herbert Pfaffenberger (Loewe Kronach), Sandra Landvogt (MACAPO GmbH Ebern), Michaela Herbst (Herbst Logistik Litzendorf), Birgit Ebert (Baur Burgkunstadt), gemeinsam mit Fachjury-Mitglied Max-Josef Weismeier, IHK-Präsident Heribert Trunk, Leiter des IHK-Bereichs Berufliche Bildung Bernd Rehorz und Projektleiter Fred Wunder. Nicht im Bild sind Melanie Kapfer (IT works Systemhaus Schönwald) und Silvia Bauer (vormals Grundig Bayreuth).

Die IHK für Oberfranken Bayreuth hat im Rahmen einer Feierstunde in Bamberg acht „Zertifizierte Berufsausbilder/-innen“ sowie den ersten „Zertifizierten Berufsausbilder professional“ aus Oberfranken geehrt. Ihre Zusatzqualifikationen als betriebliche Ausbilder haben sich diese im Rahmen der Bayerischen Ausbilderakademie zertifizieren lassen. Der „Zertifizierte Berufsausbilder professional“ ist die zweithöchste zu erreichende Stufe im Zertifizierungsverfahren.

„Die duale Ausbildung ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Region“, so IHK-Präsident Heribert Trunk. „In Oberfranken stimmt nicht nur die Quantität der Ausbildung sondern auch die Qualität.“ Kontinuierlich steigende Ausbildungszahlen sowie der regelmäßig hohe Anteil oberfränkischer Auszubildenden bei Bayern- und Bundesbestenehrungen seien hierfür Beleg. Laut Trunk sei dies auf die hohe Motivation der Auszubildenden zurückzuführen, aber auch auf das Engagement der Ausbildungsbetriebe. „Die betrieblichen Ausbilder sind feste Säulen in unseren oberfränkischen Unternehmen. Sie sorgen dafür, dass unsere Nachwuchsfachkräfte gut ausgebildet sind und die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit halten können.“ Eine Investition in ihre Qualifikation sei also zugleich eine Investition in die Zukunft.

Mit dem dreistufigen Zertifizierungssystem der Bayerischen Ausbilderakademie bieten die IHKs allen Ausbildern ein flexibles Weiterbildungsangebot, bei dem sie ihre Zusatzqualifikationen zertifizieren lassen können. Eine Fachjury bewertet die Ausbilder u.a. in Bezug auf fachliche Qualifikationen, Persönlichkeit und Umgang mit Jugendlichen. Dies erhöht nicht nur Motivation und Weiterbildungswillen der Ausbilder selbst, es sichert auch die hohe Qualität der dualen Berufsausbildung. Besonders mit Blick auf die demografische Entwicklung in der Region sei dieses Zertifizierungsangebot ein wichtiger Baustein. Denn, so Trunk: „Betriebe mit guten Ausbildern werden bei der Suche nach Auszubildenden künftig die Nase vorn haben“.

Die bayerische Ausbilderakademie ist ein Gemeinschaftsprojekt der neun bayerischen Industrie- und Handelskammern und die erste ihrer Art in Deutschland. Die Kammern wollen damit einen Beitrag zur Qualifizierung und Sicherung des Fachkräftenachwuchses leisten. Weitere Informationen unter www.ihk-ausbilder.de

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