FC Eintracht kommt ins Volksparkgelände

Runder Tisch mit allen Beteiligten im Rathaus am Maxplatz

Tatsache ist: Der von der Brose-Ansiedlung an der Breitenau unmittelbar betroffene FC Eintracht Bamberg wird im Volksparkgelände eine neue Heimat finden. Die genaue Umsetzung des Umzugs hängt aber noch von verschiedenen Faktoren und möglichen Entwicklungen ab. Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Werner Hipelius luden deshalb alle vom Umzug betroffenen Akteure am Dienstag, 24. Juli, zu einem Runden Tisch ins Rathaus am Maxplatz ein.

Starke und Hipelius bedankten sich bei der Stiftung TSV Eintracht, der Eigentümerin der Sportanlagen an der Memmelsdorfer Straße, sowie dem Vorstand des FC Eintracht Bamberg, dass er sein Sportgelände für die Brose-Ansiedlung zur Verfügung stell. „Nur dadurch war es möglich, Brose für den Standort Bamberg zu gewinnen“, betonte der Oberbürgermeister. Er versicherte den Verantwortlichen, dass die Stadt Bamberg den bisher dort aktiven Fußballern möglichst rasch neue Sportflächen zur Verfügung stellen wird. Der Spielbetrieb soll durch den Umzug nicht beeinträchtigt werden.

Im Frühjahr 2013 wird der Spatenstich für das Brose-Verwaltungsgebäude an der Breitenau erfolgen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt brauchen die Fußballer des FC Eintracht Bamberg ein neues Zuhause. Verein wie Stadt sind sich über eine Ansiedlung auf dem Volksparkgelände einig. Dort trägt bereits die erste Mannschaft im Fuchsparkstadion ihre Heimspiele aus. Doch wo genau die zweite Mannschaft und die Jugendteams künftig spielen werden, muss in den kommenden Wochen geklärt werden. Das Vereinsheim des TSV Eintracht an der Memmelsdorfer Straße wird bis Mitte 2014 zur Verfügung stehen.

Um die künftige Nutzung der Sportflächen im Volkspark einvernehmlich zu regeln, hat die Stadt Bamberg alle Nutzer des Volksparkgeländes zu einem Runden Tisch eingeladen. Anwesen waren neben den beteiligten städtischen Dienstsstellen Vertreter der Stiftung der TSV Eintracht, des FC Eintracht Bamberg, der 1. SC 08 Bamberg, des SKC Viktoria sowie der Otto-Friedrich-Universität. Dabei wurden gemeinsam mögliche Lösungsansätze besprochen und das weitere Vorgehen vereinbart. „Wir wollen für alle Beteiligten eine möglichst optimale Lösung“, versicherten OB Starke und Bürgermeister Hipelius übereinstimmend.

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