Regionalliga Bayern feiert in Bamberg Premiere

Flutlicht-Atmosphäre bei Regionalliga Bayern Premiere. Foto: Pressestelle Stadt Bamberg

BFV-Bezirksgeschäftsstelle zieht von Bayreuth nach Bamberg um

Mit einem Empfang für den Bayerischen Fußball-Verband bedankte sich die Stadt Bamberg für die Wahl der Welterbestadt als Austragungsort des Auftaktspiels der Fußball-Regionalliga Bayern. Anschließend feierten im Fuchs-Park-Stadion Fans aus Hof und Bamberg gemeinsam die Premiere der neuen Eliteklasse des bayerischen Amateurfußballs. 2.212 Zuschauer sahen bei besten äußeren Bedingungen ein packendes oberfränkisches Derby zwischen dem FC Eintracht Bamberg und Bayern Hof, das die Gastgeber letztlich glücklich, aber nicht unverdient mit 1:0 für sich entscheiden konnten.

Zur Premiere der neuen Spielklasse waren die gesamte Spitze des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) sowie Vertreter der Regionalliga-Vereine nach Bamberg gekommen. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte in seiner Begrüßung, dass Bamberg zwar bundesweit als Basketball-Hochburg bekannt sei, aber auch ein traditionsreicher Fußballstandort sei. Mit dem zwischen 2007 und 2009 umgebauten und sanierten Fuchs-Park-Stadion verfüge man zudem über das modernste Fußball-Stadion in Oberfranken.

BFV-Präsident Koch gab bekannt, dass die neue oberfränkische Bezirksgeschäftsstelle des Verbandes von Bayreuth nach Bamberg umzieht. Spätestens im Frühjahr 2013 werde die Geschäftsstelle in der Mußstraße ihre Arbeit aufnehmen. Er bedankte sich beim Oberbürgermeister und dem städtischen Immobilienmanagement für die engagierte Unterstützung bei der Suche und dem Erwerb der Räumlichkeiten. Starke sprach von einer „weiteren Aufwertung für die Sportstadt Bamberg“.

Anschließend trug sich die Vorstandschaft des Bayerischen Fußball-Verbandes in das Sportbuch der Stadt Bamberg ein. Im Fuchs-Park-Stadion erlebten die Funktionäre sowie die zahlreichen Zuschauer dann vor dem Anstoß, den Oberbürgermeister Starke ausführen durfte, ein attraktives Rahmenprogramm. Dabei ging es beileibe nicht nur um Fußball. Dr. Koch stellte die Sozialstiftung des BFV vor, die Anfang Juli die Arbeit aufgenommen hat. Die Stiftung hilft unter anderem in Not geratenen Verbandsmitgliedern. Dank den bei den diesjährigen Relegationsspielen erstmals erhobenen Sozialeuro konnte ein Scheck in Höhe von 4.000 Euro an die Familie Natterer aus Burgkunstadt übergeben werden, deren dreijährige Tochter Sophie seit der Geburt mit schweren Behinderungen lebt.

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