Würzburger Basketballer verabschieden Erfolgstrainer

Aus Würzburg vernimmt man immer wieder Überraschendes: Die Oliver Baskets haben sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Trainer John Patrick getrennt, wobei über die Gründe der Trennung Stillschweigen vereinbart wurde. Selbstverständlich macht solch ein Vorgang neugierig und heizt die Gerüchteküche an. Sportliche Gründe kann es für die Trennung angesichts der Würzburger Erfolgsgeschichte ja kaum gegeben haben. John Patrick war seit Beginn der Saison 2011/2012 Headcoach und Sportdirektor beim Beko BBL-Halbfinalisten und hatte noch einen Vertrag für die kommende Spielzeit.

Nach Informationen der Main Post habe es vereins- und mannschaftsintern erhebliche Spannungen und Widerstände gegen den Trainer gegeben. Nach dem verlorenen Spiel in Ulm am letzten Sonntag hätten ihm mehrere Spieler den Handschlag verweigert. So rückt nun auch der Fall des in die USA „geflüchteten“ Chester Frazier in ein neues Licht. Von seiner Seite werden gegen den Coach schwere Vorwürfe erhoben, in denen von menschlichen Defiziten, Lügen und Mobbing die Rede ist. Patrick bestritt diese Anschuldigungen energisch.

(WW)

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