Was sind eigentlich „ScienceCasts“?

Hans-Peter Ecker

Beginnen wir mit dem „Kofferwort“ Podcasting: Kofferwörter setzen aus Teilen von altbekannten Wörtern neue zusammen und bilden auf diese Weise neue Begriffe. So setzt sich Podcasting aus einer Silbe der Markenbezeichnung iPod (für einen tragbaren MP3-Spieler) und zwei Silben des englischen Wortes Broadcasting zusammen. Die neue Kombination bezeichnet dann Produktion und Vertrieb von audiovisuellen Mediendateien über das Internet. Dieses Prinzip gibt es ungefähr seit dem Beginn des neuen Jahrtausends, den Namen dafür seit 2003. Im Jahre 2005 sprang Apple auf den schon mit Tempo fahrenden Zug auf und machte Podcasting richtig populär, indem es ihm seine weit verbreitete Software iTunes zur Verfügung stellte.

Mit ScienceCasts stellen wissenschaftliche Institutionen (z.B. die LMU München) Forschungsprojekte ihrer WissenschaftlerInnen vor bzw. erläutern kurz, knackig und allgemeinverständlich interessante Phänomene. Solche ScienceCasts der Münchener können leicht vom Bildungsportal iTunes U heruntergeladen werden. Viele ScienceCasts anderer Anbieter finde man aber auch über das Videoportal YouTube von Google.

Ich schlage vor, die Sache jetzt einfach mal auszuprobieren, z.B. zum Thema

„Wo die wilden Gemüse wohnen“
http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/publikationen/sciencecasts/wilde-gemuese/index.html

oder

„Zeichen im Fleisch“, ein Beitrag über Sinn und Zweck von Tätowierungen
http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/publikationen/sciencecasts/zeichen-im-fleisch/index.html

oder

„Nanosysteme verstehen“
http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/publikationen/sciencecasts/nanosysteme/index.html

Auf YouTube wird man im Bereich internationaler ScienceCasts zu allen möglichen Themen fündig, z.B. gibt es viele Casts zur Meteorologie und Astronomie von der NASA.
http://science.nasa.gov/science-news/sciencecasts/

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