Stratus am Morgen deutet auf eine ruhige, aber durchwachsene Wetterlage hin

Fritz Froschelmann

Stratus. Foto: Viola Ecker

Werfen wir heute doch einmal einen Blick auf die europäisch-nordafrikanische Wolkenkarte: Man findet sich darauf zurecht, wenn man den italienischen Stiefel und die britischen Inseln sucht. Die Farbe grün zeigt wolkenfreies Land an, schwarz symbolisiert wolkenfreies Meer. Über Mitteleuropa findet sich eine größere Zone in gelb, die auf mitteldichtes Gewölk hindeutet. Das stimmt ganz hübsch mit dem überein, was mir der Blick aus dem Fenster bietet: Stratus (St) um 6:25 Uhr. Darunter versteht man relativ strukturlose Schichtwolken, die entstehen, wenn die unteren Luftschichten feucht und kalt sind. Aus diesen Schichtwolken kann leicht Sprühregen fallen, bestehen sie doch aus vielen kleinen Wassertröpfchen. Dünner Stratus (sog. Hochnebel) löst sich in wärmeren Jahreszeiten im Laufe des Tages häufig auf. Stefan Ochs verspricht uns für heute Wechselhaftes, für die Nacht zum Sonntag Aufklärung und Abkühlung, leichter Bodenfrost gut möglich. Der Sonntag bringt Ausflugswetter, wobei Kellerbesucher Pulli und Jacke nicht vergessen sollten.

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