Aus der Wohnung in die Untersuchungshaft

BAYREUTH. Die Kripo Bayreuth und die Zivile Einsatzgruppe aus Bayreuth schlugen am Abend des 30. April, in der Wohnung eines 41-Jährigen zu. Bei ihrer Durchsuchung fanden sie über 400 Gramm Haschisch, knapp 3 Gramm Kokain und über 1,5 Gramm Marihuana. Der Mann sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Beamten überraschten den Bayreuther und zwei Bekannte in seiner Wohnung. Als sie die Räume näher unter die Lupe nahmen, beförderten sie im Schlafzimmer die verschiedenen Drogen ans Tageslicht. Griffbereit lagen daneben auch noch ein geladener PTB-Revolver und ein Schlagstock.

Außerdem stellten die Polizisten einen vierstelligen Eurobetrag sicher, der vermutlich aus Drogengeschäften stammt.

Schon allein die Menge an Drogen und der konkrete Verdacht, dass der 41-Jährige damit einen gewinnbringenden Handel treibt, bringen ihm schon große Probleme ein. Die Waffen, die dabei lagen, verschärfen seine Lage in strafrechtlicher Hinsicht noch zusätzlich.

Die Beamten nahmen den Wohnungsinhaber trotz seines Widerstandes mühelos fest.

Der verständigte Bereitschaftsdienststaatsanwalt beantragte am 1. Mai den Erlass eines Haftbefehls wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Da der Beschuldigte neben den Betäubungsmitteln griffbereit Waffen liegen hatte, beträgt der Strafrahmen mindestens fünf Jahre Freiheitsstrafe.

Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

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