Teilzeitausbildung Altenpflege

Die Bayerische Staatsregierung macht den Weg frei für die Teilzeitausbildung Altenpflege. Im Nachtragshaushalt 2012 sind hierfür 2,5 Millionen Euro reserviert, teilt Staatssekretärin Melanie Huml, MdL, mit. „Das sei ein Erfolg, für den Bambergs Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein ein Stück weit mitverantwortlich ist“, lobt Huml, die ihn hierbei gerne unterstützt hat.

Huml: „Die Teilzeitausbildung ist deshalb so wichtig, weil wir mit ihr genau die Auszubildenden ansprechen, die die besten Voraussetzungen mitbringen: vor allem Frauen, die bereits eine längere Erziehungszeit hinter sich haben, also ebenfalls über große Erfahrung in der Fürsorge und Pflege verfügen.“ Auch Altenpflegehelferinnen mit mehrjähriger  Berufserfahrung sollen sich mit der Teilzeitausbildung zu Altenpflegerinnen weiterqualifizieren können.

Die Caritas und andere Wohlfahrtsverbände drängen seit längerem auf die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung in der Altenpflege, da hier der Bedarf sehr hoch ist. Derzeit arbeiten das Sozialministerium und die Träger der freien Wohlfahrtspflege gemeinsam die Voraussetzungen aus, welche die Schulen erbringen müssen, um die Teilzeitausbildung Altenpflege anbieten zu dürfen. Bewerben wird sich voraussichtlich auch die Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in Bamberg. „Wir hoffen sehr, dass wir mit dabei sein dürfen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Öhlein. Er hätte sich seitens des Freistaats noch höhere Mittel für die Teilzeitausbildung Altenpflege gewünscht, spricht aber von „einem wichtigen Schritt in die richtige Richtung“.

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