ENTPUPPUNG

Vorstellung: 10. März 2012 | 20:00 | TREFF

Der Eintritt ist frei! Plätze können an der Theaterkasse reserviert werden.

jETA | Anlässlich des Internationalen Frauentags 2012
In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bamberg

ENTPUPPUNG

// jETA-Studi(o)

Leitung: Anja Simon
Von und mit: Bianca Eberle, Lucie Homann, Natalie Weiland, Anna Lena Westphal

Das Frauenbild hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Tatsächlich?

„Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.“ – Ambrosius von Mailand, 4. Jh.

„Wie ein Sattel nicht zum Ochsen, so passt die Bildung nicht zur Frau.“ – Erasmus von Rotterdam, 16. Jh.

„Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist da, wo die Bärte sind.“ – Molière, 17. Jh.

„Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“ – Friedrich Nietzsche, 19. Jh.

„Die Weltbevölkerung umfasst zwei Gruppen von Menschen. Eine Mehrheit von 49 Prozent Männern und eine Minderheit von 51 Prozent Frauen.“ – Leif Johansson, 20. Jh.

„Sieg ist eine unglaubliche Lust. Eine Frau kann einem diese Befriedigung nicht geben.“ – Boris Becker, 21. Jh.

„Schätzchen, du bist eine Frau. Und Männern gefällt nicht, wenn Frauen menschlich werden. Deswegen dürfen wir nicht furzen, Tampons benutzen oder Haare an den falschen Stellen haben. Ich meine Scheiße, ’n Kerl hat mal mit mir Schluss gemacht, weil meine Bikinizone piekste.“ – Sex and the City, 21. Jh.

Sie heißen Donna Laura, Floria, Nora, Undine und Elizabeth. Später Romy, Audrey, Hildegard, Liz und Marilyn. Dann Baby, Posh, Scary, Ginger und Sporty. Oder auch Charlotte, Carrie, Samantha und Miranda. Und sie wollen heute etwas verändern: sich selbst.

Ein tragikomischer Abend von und mit fünf Frauen auf dem schmalen Grat zwischen hoher Literatur, zu hohen Ansprüchen und viel zu hohen Schuhen.

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