Weibliche Trinität in Wagners „Ring“

Die Rheintöchter. Foto: Wikimedia Commons

In Richard Wagners „Ring“-Tetralogie sind sie eigentlich weibliches Personal der zweiten Reihe, aber diesmal stehen sie im Mittelpunkt: die drei Rheintöchter, die drei mal drei Walküren und die drei Nornen.

Unter dem Titel „Die Zahl Drei oder Weibliche Trinität im Ring“ beschäftigt sich Wagner-Kennerin Sabine Zurmühl am 17. April um 19.30 Uhr im Hotel Bamberger Hof mit den nicht individualisierten Frauengestalten. Welche Bedeutung ist diesen Naturwesen und -botinnen, Göttinnen und Kämpferinnen beizumessen? Und welche Verbindungen ließen sich ziehen zur Dreizahl, zur Trinität, zur Triade, die uns sonst eher in hierarchischen Bildern, nicht zuletzt der Dreifaltigkeit, begegnen? Darüber spricht die feministische Autorin, Journalistin und Mediatorin, die auf Einladung des Richard-Wagner-Verbands Bamberg schon über Cosima Wagner und Kundry referiert und die Zuhörerinnen und Zuhörer begeistert hat.

Der Eintritt ist frei, Nicht-Mitglieder sind willkommen.

Die Germanistin, Print- und Fernsehjournalistin, Autorin und Mediatorin Sabine Zurmühl war Mitbegründerin und Herausgeberin der feministischen Zeitschrift „Courage“. Mit dem Band „Leuchtende Liebe, lachender Tod. Zum Tochtermythos Brünnhilde“ erschien 1984 ihr erstes Wagner-Buch. Eine Reihe von Essays zum „Ring des Nibelungen“ folgten ebenso wie unter anderem eine Biographie über Maxie Wander sowie Fachbücher zur Mediation. Zurmühl lebt und arbeitet in Berlin und bei Wiesenburg/Mark. 2015 kam sie erstmals nach Bamberg, mit dem Vortrag „Abhängig und emanzipiert“ über Cosima Wagner, an deren Biographie sie immer noch arbeitet. Im vergangenen Jahr faszinierte sie die Besucher der „Parsifal“-Werkstatt mit ihren Anmerkungen zu Kundry, Wagners letzter Frauenrolle.

 

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