Poetische Naturbilder im politischen Widerstand – Sophie Scholl 1921–1943

Heute vor 75 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von den Nazis ermordet. Dazu bringen wir einen Text von Andreas Reuß, aus dem Buch „Schicksalsmomente. Entscheidende Augenblicke im Leben großer Persönlichkeiten, Moers 2013“ (mit Stefan Fröhling)

Auf meinem Nachttisch stehen zwei Rosen. An die Stiele und das Blatt, die ins Wasser hängen, haben sich winzige Perlen gereiht. Wie schön und rein dies aussieht, welch kühlen Gleichmut es ausstrahlt. Daß es dieses gibt. Daß der Wald so einfach weiterwächst, das Korn und die Blumen, daß Wasserstoff und Sauerstoff sich zusammengetan haben zu solch wunderbaren lauwarmen Sommerregentropfen. Manchmal kommt mir dies mit solcher Macht zu Bewußtsein, daß ich ganz voll davon bin und keinen Platz mehr habe auch nur für einen einzigen Gedanken.“ 1

Sie nimmt sich Zeit. Sie sieht eine Kleinigkeit, will diese aber nicht übersehen. Die Autorin dieser Briefzeilen, Sophie Scholl – 1942/43 Widerstandskämpferin gegen die Nazis als Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“ –, staunt und lässt sich von winzigen Lichtfunken, gebrochen in Sommerregentropfen, geradezu erleuchten. Von einer solchen Beobachtung in der Natur kann anscheinend das Denken, Fühlen und Handeln der gesamten Persönlichkeit in einem einzigen Augenblick durchdrungen werden, um dann auf das ganze weitere Leben Einfluss zu nehmen.

Ein Augenblick der Inspiration mag einem Menschen geschenkt werden, doch er setzt bewusste Wahrnehmung voraus, gepaart mit in einer Haltung der Offenheit, Konzentration und Ernsthaftigkeit. Sophie Scholl übte es immer wieder, sich der bemerkenswerten Konstellation eines Augenblicks zu öffnen, sich auf sein Erscheinen einzulassen und alles ernst zu nehmen, als geistigen Hintergrund ihres fragenden Gewissens. Und sie ließ es zu, dass ihr diese Phänomene in häufig wiederkehrenden Momenten ins Bewusstsein traten. „Wer hätte es für möglich gehalten, daß einen so ein winziges Blümchen so erfüllen kann …“ 2, schrieb sie 1940 in einem Brief an ihren Verlobten.

Politische Erziehung

Vielleicht haben ihr Elternhaus und ihre ersten Jahre in einem Landstädtchen, das sehr naturnah dalag, diese Lebens- und Reflexionsweise geprägt. Ihr Vater Robert (geb. 1891) war eine angesehene Persönlichkeit, zuerst Bürgermeister in Ingersheim und dann in Forchtenberg am Kocher, wo Sophie am 9. Mai 1921 geboren wurde. Erst 1930 zog die Familie mit der Mutter Magdalene (geb. 1881) und den Geschwistern Inge (geb. 1917), Hans (geb. 1918), Elisabeth (geb. 1920) und Werner (geb. 1922) nach Ludwigsburg und 1932 nach Ulm, wo Robert Scholl in einer Wirtschaftsberatungs- und Steuerkanzlei arbeitete.

Am Familientisch wurde viel politisch diskutiert, wobei der Vater den Aufstieg Hitlers, der 1933 Reichskanzler wurde, wahrscheinlich wegen dessen Engstirnigkeit, nicht befürwortete. Sophie musste in dieser Bürgermeister-Familie der 1920er Jahre, die noch eine Demokratie kannten, sehr bald ein Gefühl von Mitverantwortung für das Gemeinwesen entwickelt haben. Das vermittelte ihr aber nicht den Eindruck, etwas Besonderes zu sein; im Gegenteil: Zeitlebens empfand sie die Verantwortung in ihrem Innersten eher als Belastung:

„… sodaß ich mir nichts anderes wünsche als Nichtsein, oder als nur eine Ackerkrume zu sein, oder ein Stücklein einer Baumrinde.“ 3 Das schrieb sie an ihren Verlobten Fritz Hartnagel, der auf seine Art nach Verantwortung suchte: Er hatte eine Ausbildung zum Offizier begonnen und war bis zum Ende der Zweiten Weltkriegs in diesem Beruf tätig. Seine Verlobte sah das immer wieder kritisch.

Ein Jahr später schrieb sie an Lisa Remppis, mit der die Geschwister Hans und Sophie Scholl befreundet waren: „Mir will es oft gehen wie Dir, wenn ich draußen bin zwischen Bäumen und Wiesen. Ich möchte nur so eben sein, ohne Verantwortung. (Früher war mir sogar eine Pflanze zuviel, ich wäre manchmal zugern nur ein Stück Baumrinde gewesen, komischer Einfall, aber er beherrschte mich jahrelang.)“ 4 Lisa war ihr im Naturempfinden anscheinend gleichgesinnt.

Zwei Jahre danach wiederholte sie dieses Motiv der Belastung durch Verantwortung, dargestellt in einem Naturbild, in einem Brief an dieselbe Freundin: „Früher habe ich mir manchmal gewünscht, dies kommt mir, weil Du von den unschuldigen leidenden Bäumen sprichst, auch nur so ein Baum sein zu dürfen, oder besser bloß ein Stück Rinde von so einem Baum.“ 5 Offensichtlich ein Motiv, das ihr Leben prägte.

Zu dieser Zeit war Sophie schon an den Widerstandsaktionen, dem Verteilen von Flugblättern, beteiligt. „Man kann sich mit dem Nationalsozialismus nicht geistig auseinandersetzen, weil er ungeistig ist“ 6, lautet der erste Satz des zweiten Flugblatts der „Weißen Rose“, verfasst vor allem von Hans Scholl und seinen studentischen Freunden. Das wurde von den herrschenden Nazis als massive und unerträgliche Provokation empfunden, gegen die man mit massiver Verfolgung vorgehen müsse.

Gleichsam zur Erholung ging Sophie Scholl nach wie vor in die Natur und ließ sich von ihren Beobachtungen inspirieren. Sie berauschte sich jedoch keineswegs an den Impressionen, von denen sie überströmt wurde. Die Studentin der Biologie und der Philosophie suchte keinen Schwebezustand, sondern die geistige Auseinandersetzung, die weltbezogene Vernunft, und wendete alles in ein geschultes und gebildetes Nachdenken hinein, sei es theologisch, literarisch oder politisch.

So schrieb sie in einem nicht adressierten Briefblatt, das ihre Familie aufbewahrte: „Gestern Abend, oder schon nach Mitternacht, als ich mit jemand durch den englischen Garten hinging (wir hatten in einem kleinen Kreis den seidenen Schuh von Paul Claudel gelesen), ging mir auf einmal auf, daß die Natur vielleicht vom Tode erlöst werden müßte.“ 7

Um nicht eingebildet zu werden, schützte sie sich mit Selbstkritik vor möglichem Übermut. „So am hellen Mittag im Schnee, da kann einen so ein ausgelassener Übermut packen, daß man tobt und Blödsinn treibt wie im Backfischalter.“ 8

Der Druck der eigenen Verantwortung

Bei aller Bereitschaft zum Staunen und zur Naturinspiration spiegelte Sophies Denken die im Hintergrund ständig ablaufende geistige Auseinandersetzung, insbesondere die aktuelle Situation in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie bildete sich ihre ganz eigene Meinung zu politischen und gesellschaftlichen Fragen und bemühte sich sehr, dass sie von allen damaligen ideologischen Einflüssen frei blieb. So schrieb sie an Fritz Hartnagel:

Manchmal graut mir vor dem Krieg, und alle Hoffnung will mir vergehen. Ich mag gar nicht dran denken, aber es gibt ja bald nichts anderes mehr als Politik, und solange sie so verworren ist und böse, ist es feige, sich von ihr abzuwenden. Wahrscheinlich lächelst Du und denkst, sie ist ein Mädchen. Aber ich glaube, ich wäre sehr viel froher, wenn ich nicht immer unter dem Druck stünde – ich könnte mit viel besserem Gewissem anderem nachgehen. So aber kommt alles andere erst in zweiter Linie. Man hat uns eben politisch erzogen.“ 9 Die politische Erziehung im Elternhaus hatte sie geprägt. Sie dachte aber nicht nur politisch, sondern fühlte sich, wie gesagt, auch persönlich verantwortlich.

Doch sie blieb bekanntlich nicht beim Verantwortungsgefühl stehen, sondern es drängte sie zu handeln, zum aktiven Widerstand. Sie verteilte Flugblätter gegen die menschenverachtende Nazi-Ideologie, zusammen mit den anderen Mitgliedern der Widerstandsgruppe, die sinnigerweise den Tarnnamen „Weiße Rose“ trug. Hans Scholl gab später in Gestapo-Verhören an, den Namen willkürlich gewählt zu haben, vielleicht wollte er aber nur Freunde schützen, die ebenfalls begeisterte Leser des gleichnamigen Romans von B. Traven aus dem Jahr 1929 waren. Neben Hans und Sophie Scholl gehörten Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und Kurt Huber zum Kern der Widerstandsgruppe. Allerdings wurden die Flugblätter – oft auf Gefahr für Leib und Leben im Terrorstaat der Nazis – nicht nur in München verteilt, sondern auch in andere Städte gebracht, zum Beispiel nach Ulm oder auch Hamburg.

In manchen Nächten ging Hans Scholl mit Alexander Schmorell und Willi Graf auch noch in die Münchner Innenstadt und schrieb, wie um das Schicksal herauszufordern: „Hitler, Massenmörder“, an Hauswände. Das erregte Aufsehen bis in die Berliner Regierungszentrale, die Gestapo verstärkte ihre Kontrollstreifen. Oppositionelle Schmieraktionen und Flugblätter können in einem totalitären System nicht geduldet werden. Sämtliche Behörden, insbesondere auch die Universität München, wurden zu besonderer Aufmerksamkeit ermahnt. Trotzdem gelang es der Weißen Rose, insgesamt sechs Flugblätter in Umlauf zu bringen.

Schon unter dem Eindruck der Gefahr und mitten in den Widerstandsaktionen schrieb Sophie Scholl zuhause in ihr Tagebuch: „Wie schön der Himmel heute war, die unschuldigen Bäume und Pflanzen, wie wunderbar und schön. Und doch macht mich ihr Anblick nicht freudig, er erfüllt mich mit einer sanften Traurigkeit. Ein unschuldiges Hineingezogenwerden in eine Schuld, in meine Schuld.“ 10 Es ist schon bemerkenswert, dass hier gerade eine Person von ihrer ganz persönlichen Schuld spricht, die unter Einsatz ihres Lebens die ganz große Schuld ihrer Zeit abzuwenden versuchte und gleichsam auf sich nimmt, was später die meisten Zeitgenossen von sich weisen werden.

Am 18. Februar 1943 allerdings entdeckte der Hausmeister der Münchner Universität die Geschwister Scholl beim Auswerfen des sechsten Flugblatts im Lichthof des Universitätsgebäudes am heutigen Geschwister-Scholl-Platz und nahm sie gefangen. Sie kamen ins Gefängnis der Gestapo-Zentrale im Wittelsbacher Palais, wo man sie permanent verhörte. Alle Widerstandsaktionen traten ans Tageslicht, und bereits nach fünf Tagen fand der Prozess statt, besonders um die beunruhigte Studentenschaft nicht in Aufruhr zu versetzen. Roland Freisler, Präsident des sogenannten Volksgerichtshofs, kam eigens aus Berlin, um die Delinquenten wieder einmal niederzubrüllen. Aber sie ließen sich nicht einschüchtern. Sophie Scholl soll gesagt haben: „Unsere Köpfe rollen heute, aber Ihre rollen auch noch.“ 11

Tatsächlich starben die Geschwister Scholl noch am selben Tag unterm Fallbeil, und mit ihnen Christoph Probst, Vater dreier Kinder. Auch Mitkämpfer in anderen Städten wurden entdeckt und zum Tode verurteilt. Der enge Freund Willi Graf folgte ihnen am 12. Oktober 1943 in den Tod.

Im Urteil der Geschichte

Viele heutige Menschen sehen sich gern als „normale“ Mitbürger, vor allem gegenüber „denen da oben“, und tun sich schwer mit jeglicher Art von „Heldentum“. Doch für die meisten Historiker haben die Menschen, die Widerstand gegen Hitler leisteten, eine kaum zu überschätzende Bedeutung. So schrieb Golo Mann 1958: „Hätte es aber im deutschen Widerstand nur sie gegeben, die Geschwister Scholl und ihre Freunde, so hätten sie alleine genügt, um etwas von der Ehre des Menschen zu retten, welcher die deutsche Sprache spricht.“ 12 Und Heinrich August Winkler schreibt im zweiten Band seiner „Geschichte des Westens“ 2011 über den Kreis um Stauffenberg, was auch für die „Weiße Rose“ zutrifft: „Vor dem Richterstuhl Freislers stand ein anderes Deutschland. Seine besten Vertreter handelten aus einer Tradition heraus, die christlich oder humanistisch, kantianisch oder preußisch geprägt war. Diese Tradition kannte einen Befehlshaber oberhalb des Staates und des Mannes an seiner Spitze: das eigene Gewissen.“ 13 Und dann heißt es über den Widerstandskämpfer Georg Elser und speziell die „Weiße Rose“: „Wären sie und andere nicht gegen Hitler aufgestanden, die Deutschen hätten nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft wenig gehabt, woran sie sich beim Rückblick auf die Jahre 1933 bis 1945 aufrichten konnten.“ 14

Sehr treffend formulierte bereits am 4. November 1945 der Theologe Romano Guardini (1885-1968), was die „Weiße Rose“ leistete, „als noch Nacht über Deutschland und Europa lag“ (Thomas Mann) 15 : „Sie waren bemüht, die grenzenlose Verworrenheit der Begriffe, die furchtbare Entstellung und Verschmutzung der geistigen Werte, wie sie überall eingerissen war, zu überwinden, die Wesenheiten in ihrer blanken Wahrheit herauszuheben und die Ordnungen des Daseins so aufzurichten, wie sie wirklich sind.“ 16

Lebensdaten

  • 1921, 9. Mai: Geburt Sophie Scholls in Forchtenberg am Kocher
  • 1930 Umzug nach Ludwigsburg
  • 1932 Umzug nach Ulm
  • 1940 Abitur, danach Ausbildung zur Kindergärtnerin
  • 1941 Kindergärtnerinnen-Prüfung, dann Arbeitsdienst, danach Kriegshilfsdienst in einem Kindergarten
  • 1942 Studium der Biologie und Philosophie in München Teilnahme an den Flugblattaktionen August / September: Kriegshilfsdienst in einem Ulmer Rüstungsbetrieb, dann gemeinsame Wohnung mit Hans Scholl in Schwabing
  • 1943 Januar: Sonderkommission der Gestapo gegen die Weiße Rose
  • 18. Februar: Festnahme der Geschwister Scholl
  • 22. Februar: Todesurteil und Vollstreckung

Literaturtipps:

  • Inge Jens (Hg.): Hans Scholl Sophie Scholl. Briefe und Aufzeichnungen, Frankfurt 1984.
  • Harald Steffahn: Die Weiße Rose, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Verlag 1992.
  • Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens. Die Zeit der Weltkriege 1914-1945, München: C.H.Beck 2011.

Anmerkungen:

1 Alle folgenden Zitate nach Jens, I. (Hg.): Hans Scholl Sophie Scholl. Briefe und Aufzeichnungen, Frankfurt (S.Fischer) 1984. Hier am 17.6.1940 an Fritz Hartnagel, S. 146.

2 Am 8.8.1940 an Fritz Hartnagel, S. 155.

3 Am 22.6.1940 an Fritz Hartnagel.

4 Am 21.6.1941 an Lisa Remppis.

5 Am 2.2.1943 an Lisa Remppis.

6 Steffahn, H.: Die Weiße Rose, Reinbek bei Hamburg 1992, S. 134.

7 Ein Briefblatt, München 24.6.1942.

8 Am 1.1.1943, an Fritz Hartnagel.

9 Am 9.4.1940, an Fritz Hartnagel (Leutnant).

10 Tagebuch, 10.10. 1942

11 Zitiert nach Staffahn, S. 113.

12 Zitiert nach Steffahn, S. 153.

13 Heinrich August Winkler, siehe Literaturtipps, S. 1088.

14 Ebenda, S. 1089.

15 Rundfunkansprache vom 27. 6. 1943, zitiert nach Harald Steffahn (siehe Literaturtipps), S. 152.

16 Romano Guardini, (erste) Münchner Gedenkrede zu Ehren der Weißen Rose am 4. November 1945, zitiert nach Harald Steffahn (siehe Literaturtipps), S. 152.

 

Ein Gedanke zu „Poetische Naturbilder im politischen Widerstand – Sophie Scholl 1921–1943

  1. Juristen, Politiker, Militärs und andere Staatsorgane die Mitglied der Mitglied der NSDAP waren, deren Ziele vertraten und nach dem Kriege bzw. Wechsel des Systems wieder Karriere machten. Das war keine Seltenheit, sondern Gang und Gebe. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den CDU Politiker Kurt Georg Kiesinger. Im Februar 1933, wenige Wochen nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, wurde er Mitglied der NSDAP, er hatte eine hervorgehobene Stellung im System inne , er blieb bis 1945 Mitglied der NSDAP. Von 1958 bis 1966 war er Ministerpräsident und von 1966 bis 1969 Bundeskanzler. Ein Weiterer CDU Politiker war Hans Karl Filbinger,er wurde im Mai 1937 in die NSDAP aufgenommen und bis 1945 als Mitglied geführt. Im wurde vorgeworfen er habe als „Hitlers Marinerichter“ noch nach Kriegsende „einen deutschen Matrosen mit Nazi-Gesetzen verfolgt“. In und nach dem Prozess wurden in Gerichtsakten der NS-Zeit vier Todesurteile entdeckt, an denen Filbinger beteiligt gewesen war. Im ersten Fall, dem des Matrosen Walter Gröger, hatte er als Ankläger ein Todesurteil beantragt und dieses dann bestätigen und vollstrecken lassen. Von 1966 bis 1978 war Filbinger Ministerpräsident von Baden-Württemberg.
    Viele von den wirklich dafür verantwortlichen mussten sich nach dem Krieg nicht verantworten ganz im Gegenteil, sie bekleideten wieder höchste Ämter im Staat, als hätten sie nie etwas damit zu tun gehabt!

    Hier einige Beisiele:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Georg_Kiesinger
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Martin_Schleyer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler#Der_Umgang_der_Bundesrepublik_mit_dem_Nachlass_Freislers
    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksgerichtshof#Der_Volksgerichtshof_und_die_Nachkriegsjustiz

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