22-jähriger schlägt Busfahrer und greift Polizeibeamte an

Unbekannte entwenden Sattelauflieger

BAMBERG. Einen Sattelauflieger entwendeten bislang unbekannte Diebe in der Nacht zum Mittwoch im Bamberger Hafengebiet. Die Kripo Bamberg bittet um Zeugenhinweise.

Der Auflieger im Zeitwert von über 60.000 Euro war auf einem Firmengelände in der Hafenstraße abgestellt, als sich die Unbekannten daran zu schaffen machten und den speziell für Tiefkühlwaren ausgestatteten Anhänger entwendeten. An dem weißen Auflieger der Marke Koegel war das Kennzeichen „WÜ-TL 105“ angebracht.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe:

  • Wer hat in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Hafenstraße gemacht?
  • Wem ist dort eine Sattelzugmaschine aufgefallen, die einen Auflieger aufgesattelt hat?
  • Wem ist der Sattelauflieger mit dem Kennzeichen „WÜ-TL 105“ nach Mittwoch noch aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl stehen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Ladendiebstähle

  • BAMBERG. In einem Supermarkt in der Pödeldorfer Straße wollte am Dienstagnachmittag ein 36-jähriger Mann Alkohol und Staubsaugerbeutel im Wert von 22 Euro stehlen. Der Langfinger wurde vom Personal beobachtet und angehalten. Bis zum Eintreffen der Polizei versuchte der Dieb mehrmals zu flüchten, was ihm aber nicht gelang.
  • BAMBERG. In einem Kaufhaus in der Bamberger Innenstadt wurden am Mittwochnachmittag zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren dabei erwischt, wie diese Unterhosen im Wert von 40 Euro stehlen wollten. Sie entnahmen hierzu die Hosen aus dem Verpackungen und suchten anschließend die Umkleidekabine auf, in der sie sich das Diebesgut anzogen und damit das Geschäft verlassen wollten.

Pkw-Aufbrüche

  • BAMBERG. Vermutlich wegen eines technischen Defekts an der Zentralverriegelung gelangte ein Unbekannter zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochfrüh in der Josephstraße in den Innenraum eines Citroens. Daraus wurden Bargeld sowie mehrere Schriftstücke gestohlen.
  • BAMBERG. Zwischen Dienstagabend und Mittwochfrüh versuchten Unbekannte einen in der Pödeldorfer Straße geparkten Renault aufzubrechen. Allerdings misslang dem Täter sein Vorhaben und es wurde nichts entwendet. Dennoch hinterließen der oder die Täter Sachschaden in Höhe von etwa 750 Euro.

Wem gehört die Aluminiumleiter?

BAMBERG. Am Donnerstag, gegen 1.30 Uhr, waren am Grünen Markt zwei etwa 20-jährige Männer mit einer Aluminiumleiter unterwegs. In der Kleberstraße konnte die Polizei einen der beiden Personen mit samt der Leiter aufgreifen. Sein etwa Begleiter war zwischenzeitlich geflüchtet. Weil sich der junge Mann (1,06 Promille) über die Herkunft der Leiter ausschweigt, sucht die Polizei (Tel. 0951/9129-210) nun den rechtmäßigen Besitzer.

Zweiräder übersehen

  • BAMBERG. Beim Abbiegen vom Regensburger Ring in den Margaretendamm hat am Mittwochnachmittag der Fahrer eines BMW einen Radfahrer übersehen, worauf dieser von seinem Rad stürzte. Der 38-jährige Zweiradfahrer zog sich bei dem Sturz Frakturen an beiden Handgelenken sowie eine Ellenbogenfraktur zu. An Fahrrad und Pkw entstand Sachschaden in Höhe von knapp 250 Euro.
  • BAMBERG. An der Einmündung Gabelsbergerstraße / Trimbergstraße übersah am Mittwochfrüh ein VW-Fahrer beim Abbiegen die vorfahrtsberechtigte Fahrerin eines Leichtkraftrades. Diese stürzte von ihrem Krad und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. An dem Zweirad entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro.

22-jähriger schlägt Busfahrer und greift Polizeibeamte an

BAMBERG. Am späten Nachmittag des Mittwochs griff ein 22-jähriger Mann in der Markusstraße einen Busfahrer an, der zuvor einem weiblichen Fahrgast geholfen hat, die von dem 22-Jährigen belästigt worden war. Als der Fahrer des Busses mit seinem Handy die Polizei rufen wollte, schlug der Täter ihm dieses aus der Hand und es kam zu Schlägen gegen Kopf und Oberkörper des Fahrers. Durch den Täter wurde in der Folge auch noch der Fahrkartenentwerter beschädigt und Sachschaden in Höhe von knapp 200 verursacht. Der Mann, der möglicherweise unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand, flüchtete noch vor Eintreffen der zwischenzeitlich verständigten Polizei in eine nahegelegene Cafeteria, in der er kurze Zeit später von den Beamten angetroffen wurde. Die Person zeigte sich bei den polizeilichen Maßnahmen zunehmend aggressiv. Er stieg auf eine Brüstung und drohte von dieser herabzuspringen, konnte aber kurze Zeit später überwältigt werden. Nur mit erheblichem Kraftaufwand konnte der Mann, der die eingesetzten Beamten trat und schlug, letztendlich fixiert und gefesselt werden, bevor er anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Bei dem Einsatz wurde einer der Polizeibeamten leicht verletzt. Der Mann muss sich nun wegen zahlreicher Delikte nach dem StGB verantworten.

 

6 Gedanken zu „22-jähriger schlägt Busfahrer und greift Polizeibeamte an

  1. Gewalt am ZOB und im Bus:
    Es wird Zeit, dass am ZOB die Polizei Präsenz zeigt; Vorfälle mit Betrunkenen od./und gewaltbereiten Zeitgenossen bereiten am ZOB den friedlichen Bürgern, Busfahrern und Bus-Gästen immer mehr Probleme.
    „22-Jähriger belästigt Frau, greift Busfahrer an und flüchtet dann“, Belästigungen, Schläge, Beschädigungen kommen da leider schon vor, Busgäste und Busfahrer sind Leidtragende.

    Am 09. Febr. 2017 saß gegen 19.20 in der Buslinie 906 ein renitenter Betrunkener, der Sprache nach kein gebürtiger Bamberger; er sollte auf Geheiß des Busfahrers den Bus verlassen, doch der Betrunkene weigerte sich hartnäckig und wurde drohend ausfällig; die zahlreichen Busgäste saßen schweigend u. beobachteten die angespannte Situation; viele wollten zur Konzerthalle und einen humorigen Abend bei Pelzig erleben, doch das Machtspiel zw. Busfahrer und Betrunkenem zog sich hin, bis dann doch nach quälend langer Zeit der „Fahrgast“ schimpfend den Bus verließ. – In einem solchen Fall müssten anwesende Polizisten sofort durchgreifen, dann wäre auch künftig mehr Disziplin am ZOB; doch da weit und breit keine Polizei zu sehen ist, sind Busgäste und Busfahrer solchem unmöglichen Verhalten bestimmter Zeitgenossen hilflos ausgesetzt.

    Die beschwichtigende Aussage des Sprechers der Stadtwerke Jan Giersberg, ‚dass dies Einzelfälle wären, deren Zahl man statistisch nicht festhalte‘, nützt weder dem belästigten Fahrgast noch dem Busfahrer, der wegen seines mutigen Einschreitens noch Prügel u. Schläge beziehen muss. Diese Aussage von Jan Giersberg ist ein Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit und beschämend gegenüber den Busgästen, die einen Anspruch auf pünktliche Beförderung und ein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben, im Bus und auf dem ZOB. Es ist kein Trost, wenn man als Betroffener zu den „glücklichen Einzelfällen gehört, die es nicht wert sind, statistisch festgehalten zu werden“.
    Die Busfahrer, heißt es, werden zwar vorbereitet auf „brenzlige Situationen“; sie befinden sich aber in der Zwickmühle: einerseits sollen sie ihre Busgäste pünktlich ans Fahrziel bringen, andererseits wird das dies aber gehörig be- und verhindert durch betrunkene od. anderweitig ‚problematische Zeitgenossen‘, und ein falsches Wort od. Verhalten des Busfahrers lässt die Lage eskalieren.
    Ein Umdenken bei den Stadtwerken und der Polizei ist dringend erforderlich, man kann sich nicht wegducken und alles mit dem Verweis auf „Einzelfälle“ abtun.

  2. Das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel scheint allmählich gefährlich zu werden. Man denke an den schlimmen Übergriff von zehn Männern (!) auf eine 24-Jährige in einem Zugabteil bei Mannheim, der sich Anfang März ereignete, aber erst gestern veröffentlicht wurde. In der S8 wurden kürzlich bei München 18 Frauen (!) innerhalb von nur zwei Stunden sexuell belästigt. Wo soll das noch hinführen ??

  3. Das der 22-jährige einer unserer bunten Willkommensbürger ist, verheimlicht natürlich der Polizeibericht. Auch der Ft fragt nicht nach und unterbindet hierzu auch noch jeglichen Kommentar.
    Meine Quelle: Ein Busfahrer

      • Wäre natürlich schön, wenn sich CFRA2 hier nochmals kurz melden würde, evtl. nach vorheriger Kontaktaufnahme mit dem Busfahrer, den er offensichtlich zu kennen scheint.
        Obwohl….. vor längerer Zeit wurde ich von einem dunkelhäutigen Jugendlichen bedroht und beleidigt, er sprach nur schlecht unsere Sprache. Später stellte sich heraus, dass er aus Ostafrika kam und trotz Sprachschwierigkeiten und furchtbarer Sozialprognose die deutsche Staatsbürgerschaft hatte und in Bamberg wohnte. Ja, auch solche Fälle gibt es……

      • Lieber Herr Rudel,
        das viele Meldungen immer mehr beschönigt werden ist Tatsache. Das es leider schon so weit geht, das Straftäter aus der Zuwanderung nicht mehr gerne genannt werden, auch das ist kein Geheimnis und auch keine Lüge mehr.
        Das weckt auch gerade erst immer mehr Ablehnung, weil die Menschen dieser hohen Kriminalität tagtäglich bewusster werden.

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