Rentner stirbt im Weiher

Keine Beute bei Einbruch in Bäckerei

BAMBERG. Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro verursachten in der Nacht zum Sonntag bislang Unbekannte bei einem Einbruch in eine Bäckerei im Bamberger Norden. Beute machten sie offensichtlich nicht.

Über ein gewaltsam geöffnetes Fenster drangen die Einbrecher in die Bäckerei in der Memmelsdorfer Straße ein. Im Verkaufsraum hebelten sie eine Registrierkasse auf, in der sich allerding kein Bargeld befand. Unverrichteter Dinge zogen die ungebetenen Gäste wieder ab und hinterließen einen nicht unerheblichen Sachschaden.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise:

  • Wer hat in der Nacht zum Sonntag in der Memmelsdorfer Straße im Bereich der Weißenburgerstraße verdächtige Personen beobachtet?
  • Wer hat dort ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen?

Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

In Imbiss eingebrochen

BAMBERG. Übers Wochenende drang ein Unbekannter in einen Imbisswagen in der Kronacher Straße ein. Dabei wurden mehrere Türen, ein Fensterladen, sowie eine Thekenabdeckung aufgebrochen. Ohne Beute verließ der Einbrecher anschließend den Imbisswagen wieder, zurück blieb Schaden in Höhe von ca. 300 Euro.

Kennzeichen weg

BAMBERG. Von einem am Laubanger abgestellten Sattelzug entwendete ein Unbekannter übers Wochenende das vordere Kennzeichen des Lkw und das amtliche Kennzeichen des Sattelaufliegers. Beide Kennzeichen haben einen Wert von ca. 30 Euro und wurden zur Fahndung ausgeschrieben.

Aufmerksame Zeugin notierte Kennzeichen

BAMBERG. In der Schweitzerstraße stieß am Montagmorgen die Fahrerin eines Renault Clio gegen einen geparkten Mercedes und fuhr anschließend davon, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von 300 Euro zu kümmern. Da das Kennzeichen von einer aufmerksamen Zeugin notiert worden war, konnte die Unfallverursacherin ermittelt werden. Wie sie angab, hatte sie den Anstoß nicht bemerkt.

Ohne Fremdeinwirkung gestürzt

BAMBERG. Ohne Fremdeinwirkung stürzte am Montagnachmittag eine 19-jährige Fahrradfahrerin beim Rechtsabbiegen von der Ludwigstraße in die Zollnerstraße und verletzte sich dabei leicht.

Radlerin leicht verletzt

BAMBERG. Als am Montagnachmittag ein BMW-Fahrer aus der Ausfahrt eines Parkplatzes am Laubanger ausfahren wollte, übersah er eine Radlerin, die in falscher Richtung auf dem Gehweg unterwegs war und erfasste diese leicht. Beim Sturz wurde die Radlerin leicht verletzt, am BMW entstand ca. 100 Euro Sachschaden.

In Schutzgewahrsam genommen

BAMBERG. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung sollte Montagnacht ein junger Mann in der Promenadestraße in Schutzgewahrsam genommen werden. Beim Verbringen zum Dienstwagen kam es dabei zu einem Handgemenge, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Auf der Dienststelle angekommen, beleidigte der 28-Jährige zudem die eingesetzten Polizisten. Er konnte anschließend seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

Rentner stirbt im Weiher

HALLERNDORF, LKR. FORCHHEIM. Nur noch tot konnten Rettungskräfte am Montagnachmittag einen 84-jährigen Mann aus einem Weiher in einem Waldgebiet nahe Hallerndorf bergen. Der Rentner war mit seinem Traktor in das Gewässer gefahren.

Nachdem der betagte Mann aus dem Landkreis Forchheim am Vormittag sein Anwesen mit dem Traktor verlassen hatte und noch nicht zurückgekehrt war, machte sich ein besorgter Nachbar auf die Suche nach dem Rentner. Er entdeckte kurz nach 14.15 Uhr das Fahrzeug des 84-Jährigen auf der Seite liegend unter Wasser in einem abgelegenen Weiher am sogenannten Lochbrunnen. Sofort alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und Taucher der Wasserwacht konnten den Mann allerdings nur noch tot aus der Kabine seines Traktors bergen. Für den 84-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Zur genauen Klärung des Unfallherganges hat die Polizeiinspektion Forchheim die Ermittlungen aufgenommen.

Einbrecher hatten es auf Bargeld abgesehen

STRULLENDORF, LKR. BAMBERG. Mit Bargeld entkamen im Verlauf des Sonntages bislang unbekannte Diebe nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mistendorf.

Zwischen 9.15 Uhr und 13.30 Uhr drangen die Unbekannten über eine aufgebrochene Terrassentür in das Wohnhaus im Mistendorfer Marktweg ein. Anschließend durchwühlten sie in dem Anwesen sämtliche Räume. Dabei fielen den Einbrechern mehrere hundert Euro Bargeld in die Hände, mit denen sie unerkannt entkamen.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491.

Lagerfeuer

BAMBERG. Auf dem Spielplatz am Sylvanersee im Ziegelhüttenweg hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag Unbekannte offensichtlich ein Lagerfeuer angezündet. Zum Schluss wurde eine dort stehende schwere Holzbank über das Feuer gelegt, diese verbrannte auch teilweise. Von der verständigten Feuerwehr wurde das Feuer gelöscht. Zeugenhinweise zu dem Brand erbittet die Polizei unter Tel. 0951/9129-210.

Ältere Frau schwer gestürzt – Identität geklärt

HALLSTADT, LKR. BAMBERG. Die Identität der am Freitagabend bei Dörfleins schwer gestürzten Frau ist geklärt. Es handelt sich um eine 80-jährige Dame aus dem Landkreis Bamberg. Sie ist inzwischen im Krankenhaus verstorben.

Gegen 19.30 Uhr war die Frau auf einem Wanderweg unweit der Waldschänke „Rabenhorst“ in Richtung Kemmern unterwegs. Laut Zeugenaussage war die Frau alleine und schob zu dieser Zeit ihr Fahrrad. Kurz darauf stürzte sie die angrenzende Böschung hinab. Nach Reanimationsmaßnahmen durch einen alarmierten Notarzt kam die nicht ansprechbare Schwerverletzte in ein Krankenhaus. Dort ist sie zwischenzeitlich verstorben. Angehörige der Dame meldeten sich am Montagmorgen auf Grund der Berichterstattung in den Medien bei der Bamberger Kriminalpolizei.

3 Gedanken zu „Rentner stirbt im Weiher

  1. vielleicht haben die „Verkehrsexperten“ nur viel zu wenig Zeit um ihre endlosen Romane zu lesen.
    NUR in der Kürze liegt die Würze. Sie haben so oft Recht, auch wenn sie gerne die Kampfradler und anderen schwarzen Schafe generell ausblenden.

    Es ist ein Miteinander, dass von keiner Seite positiv ausgeübt wird:
    >> Fußgänger stehen gerne auf Radwegen oder kreuzen gedankenlos
    >> Radfahrer bevorzugen die Fußgängerzone (ca. 30 innerhalb 1 Stunde unter der Woche mittags!) und ganz neue Mode, Gehwege als Rennstrecken
    Radfahrer „parken“ ihr Gefährt völlig ungeniert genau da wo sie grad in den Laden wollen, am Besten quer zum Gesteig und es interessiert keinen Radler wie sehr sein Anhänger den Rest der Welt behindert
    ABER
    >> das haben sie von Autofahrern gelernt, die niemals auf der Straße stehen bleiben wollen; wozu ist für sie ein Radweg da außer zum Parken?

    Es gibt kein Miteinander mehr, egal von wem.

    • Die sogenannten „Verkehrsexperten“ in den Behörden haben vor allem keine Lust, ihre eigenen Vorschriften (!) zu lesen und zu befolgen. Damit gefährden sie (nicht nur) die Radler.

      Da das Verkehrsrecht teilweise recht kompliziert und manchmal widersprüchlich ist, läßt es sich nun einmal nicht in kurzen Stammtischparolen abhandeln. Allein die Bestimmungen, wann ein Radler welche Ampel zu beachten hat oder unter welchen Umständen eine Radverkehrsanlage benutzungspflichtig sein darf bzw. benutzt werden muß – schon das ist nicht deckungsgleich -, sind schwer zu durchblicken.

      Falsches „Wissen“ – das erlebe ich nahezu täglich – ist häufiger Grund für gefährdende Aggressionen im Straßenverkehr. Und im vorliegenden Fall ist ein unzulässig gestalteter Radweg – und damit Fehlverhalten der Verkehrsbehörde – die Unfallursache.

  2. Zu „Ohne Fremdeinwirkung gestürzt – BAMBERG. Ohne Fremdeinwirkung stürzte am Montagnachmittag eine 19-jährige Fahrradfahrerin beim Rechtsabbiegen von der Ludwigstraße in die Zollnerstraße und verletzte sich dabei leicht.“

    Es gab eine Fremdeinwirkung, welche den Sturz zumindest stark begünstigte: die Verkehrsführung.

    Der Radweg der Zollnerstraße ist zwar in besagter Fahrtrichtung nicht (mehr) als benutzungspflichtig ausgeschildert. Da aber die Radfahrer seit Menschengedenken wider besseres Wissen (!) dahingehend „gedrillt“ werden, daß Radwege sicher wären, benutzen ihn die meisten. Viele werden nicht einmal wissen, daß es dort keine Benutzungspflicht gibt – wie auch viele Auto- und Omnibusfahrer, die auf der Fahrbahn Radelnde „gern“ durch Hupen und gefährliches Bedrängen darauf aufmerksam machen, daß ihrer irrigen (!) Ansicht nach der Radweg zu benutzen wäre.

    Der Radweg ist keinen Meter breit (Regelmaß: 2,0 m, absolutes Mindestmaß für die Zulässigkeit einer Benutzungspflicht: 1,5 m). In der Bahnunterführung ist auch der verbleibende Gehweg kaum breiter (benutzungspflichtige Radwege sind nur zulässig, wenn mindestens 2,5 m Gehweg freibleiben). Auf Grund der schmalen Fahrbahn ist es nicht möglich, mit einem Kraftwagen den beim Überholen / Vorbeifahren vorgeschriebenen Seitenabstand von mindestens 1,5 m zu Radfahrern auf dem Radweg einzuhalten. Das Überholen ist somit nicht erlaubt. Doch welchen Kraftfahrer interessiert das? Manch Rückspiegel eines größeren Fahrzeugs wäre überdies geeignet, die Radler vom Rad zu werfen.

    In der Kurve aus der Ludwigstraße ist deren Radius überaus klein, zudem durch den dort angebrachten Pfosten, welcher das Überfahren durch abbiegende Kraftfahrzeuge verhindern soll, zusätzlich beengt. Es ist ein Wunder, daß dort nicht mehr passiert. Zu danken ist dies den Radfahrern selbst, die offensichtlich geschickter mit derart unsinnigen Schikanen umzugehen wissen wie manche Autofahrer: Wie oft wurde der Pfosten schon umgenietet?

    Gäbe es den gefährlichen und behindernden Radweg nicht, wäre auch die Gefahrstelle, welche jetzt zum Sturz der Radlerin beigetragen hat, beseitigt. Doch leider scheint es bei den Bamberger Verkehrsbehörden niemanden zu geben, der die einschlägigen Vorschriften und fachlichen Ausarbeitungen zur Kenntnis zu nehmen bereit ist.

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