Das Bamberger Gärtner- und Häckermuseum wurde ausgezeichnet mit der Nominierung für den Bayerischen Museumspreis 2013

Bamberg/Passau. Während des Bayerischen Museumstages in Passau hat die Versicherungskammer Bayern bekanntgegeben, dass das GHM mit drei anderen Museen in der Endauswahl für den Bayerischen Museumspreis nominiert wurde.

Obwohl das Stadtmuseum Kaufbeuren heuer den mit 20.000 € dotierten Bayerischen Museumspreis erhält, erfüllt auch das Gärtner- und Häckermuseum mit seiner 2012 realisierten Neukonzeption das zentrale Kriterium des seit 1991 vergebenen Preises, der zum Ziel hat, „vorbildliche Projekte sichtbar zu machen und dadurch neue Impulse für die Museumsarbeit zu geben“.

Das traditionelle Gärtner- und Häckerfest

Der durch diese Nominierung ebenfalls ausgezeichnete Trägerverein des Gärtner- und Häckermuseums veranstaltet auch dieses Jahr wie gewohnt sein Fest in der Mittelstraße. Am 28. Juli spielen ab 14 Uhr „Manni und seine Rebellen“ auf. Auch für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen sowie Bier, Wein, Rettich-Brotzeit und anderem gesorgt. Lediglich die gute Stimmung ist Sache der Gäste. Das Museum ist bis 17:00 Uhr geöffnet.

Mit Blumenkohl und Wirsing als  „Gemüse des Monats“

Seinem lockeren Kopf verdankt der Bamberger „Miaschling“ die intensive Farbe des hier traditionell zum Braten gegessenen, schmackhaften Gemüses, was bei Gästen immer wieder verwundertes Erstaunen hervorruft. Foto: GHM / H. Habel

„Gemüse des Monats“: Der Juli wird mit „Keesköhl“ (bambergerisch für Blumenkohl) geehrt und der August mit „Miaschling“ (Wirsing). Näheres erfahren Sie in der Mittelstraße, ebenso die laufende Sonderausstellung „Gärtner en miniature“: Ein Pflanzen-Porträt zu Botanik, Gartenbau und der Bamberger Geschichte des Gemüses mit einem an die heutige Küche angepassten Rezept aus dem historischen „Bamberger Kochbuch“ ist an der Museumskasse erhältlich.

 

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