Wohnraum für Studenten gesucht

OB Starke und Landrat Dr. Denzler appellieren erneut an Vermieter

Zu Beginn des neuen Semesters haben Studierende in Bamberg auch in diesem Jahr wieder Probleme, eine passende Bleibe zu finden. Mit dem neuen „Schwung“ Studierender (insgesamt jetzt 12.895 zum Stichtag 31.10.) hat sich die zwischenzeitlich etwas entspannte Situation am Wohnungsmarkt wieder deutlich verschlechtert. Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler appellieren daher gemeinsam an alle Bürger, den Studierenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Das Studentenwerk Würzburg bietet derzeit 832 Wohnungen an, dazu 21 Notschlafplätze (die derzeit noch frei sind). Die Errichtung weiterer Wohnplätze ist geplant. Die Stadtbau GmbH Bamberg verwaltet 430 Appartements, die Joseph-Stiftung 250 Einzel- und Doppelappartements und das Collegium Oecomenicum bietet 213 Wohnplätze an. Sämtliche Wohnheimplätze sind derzeit vergeben. Die 400 neu errichteten Einheiten auf der ERBA-Insel sind ebenso wie die 63 Studentenwohnungen in der Schlichterei bereits bezogen. 28 Wohnpartnerschaften gibt es derzeit im Rahmen des Projekts „Wohnen für Hilfe“.

Neben den Angeboten des Studentenwerkes Würzburg soll es insbesondere mit Hilfe von privaten Investoren gelingen, auch weiterhin den nach wie vor vorhandenen Bedarf zu decken. Das städtische Bauordnungsamt unterstützt alle Initiativen, um privaten Wohnraum zu schaffen. Mittelfristig wird auch das Konversionsgelände neue Chancen bieten, weil durch den Abzug der Amerikaner zusätzlich Wohnungen frei werden. Gerade im Landkreis dürfte dies neue Perspektiven für Studenten und Vermieter bieten.

Dennoch brauchen die jungen Leute kurzfristig Wohnungen. „In Stadt und Landkreis Bamberg muss es daher gelingen, allen Studierenden ein Dach über dem Kopf zu bieten. Dazu brauchen wir jedoch Ihre Hilfe“, so OB Starke und Landrat Dr. Denzler. Vermieter, die Wohnraum für Studenten zur Verfügung stellen möchten, mögen sich bitte bei der Privatzimmervermittlung des Studentenwerks Würzburg in der Austraße 37 unter Tel. 0951 29781-10 und -11 melden.

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