Erzbistum Bamberg hilft Erdbebenopfern in Guatemala mit 50.000 Euro

Bischof Ramazzini informierte Erzbischof Schick telefonisch

Erzbischof Ludwig Schick (r.) und der guatemaltekische Bischof Alvaro Ramazzini. Archivfoto: Pressestelle des Erzbistums Bamberg

Bamberg (bbk). Das Erzbistum Bamberg stellt 50.000 Euro aus dem Katastrophenfonds für die Erdbebengeschädigten in Guatemala zur Verfügung.

Erzbischof Schick wurde persönlich vom bisherigen Bischof der Diözese San Marcos in Nordguatemala, Alvaro Ramazzini, über die Katastrophe informiert. Ramazzini war bis zu seiner Versetzung nach Huehuetenango vor einem halben Jahr Bischof der Diözese San Marcos. Die Stärke des Erdbebens betrug 7,2 auf der Richterskala. Noch nie hat es ein so heftiges Erdbeben in dieser Region Guatemalas gegeben. Das Land gehört zu den ärmsten der Erde.

Erzbischof Schick hat Guatemala schon mehrfach besucht und kennt den Distrikt und die Diözese San Marcos sehr gut. Vor allem in der Stadt San Marco und in den umliegenden Dörfern sind viele Schäden entstanden. „Bisher wurden 60 Tote gefunden; die Aufräumarbeiten gehen weiter, und es wird fieberhaft nach weiteren Toten und Verletzten gesucht“, berichtete Bischof Ramazzini am Telefon. 170 Häuser seien total zerstört, 612 einsturzgefährdet und unbewohnbar. „Auch das Diözesanhaus von San Marcos ist so geschädigt, dass es derzeit von niemandem betreten werden darf“, so Ramazzini.

Nach dem schrecklichen fast 40-jährigen Bürgerkrieg, der erst 1996 beendet wurde, befanden sich Guatemala und die Region San Marcos kirchlich und zivil im Aufbau. Durch das Erdbeben hat das Land einen furchtbaren Rückschlag erlitten. Erzbischof Schick ruft dazu auf, für die Menschen dort zu beten: „Wir müssen ihnen beistehen und ihnen Solidarität zeigen.“

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