Literarische Grenzgänge an der Universität Bamberg

Zwischen Ost und West!

Im Wintersemester 2012/13 lädt der Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft sechs Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur an die Universität Bamberg. Alle haben eines gemeinsam: Ihre Bücher beschreiben Grenzen und Grenzüberschreitungen zwischen Ost und West. Kolja Mensing, Jenny Erpenbeck, Olga Grjasnowa, Feridun Zaimoglu, Julia Schoch und Sibylle Lewitscharoff lesen an sechs Abenden ausgewählte Passagen aus ihren Grenzgänger-Romanen.

Anschließend berichten sie über ihre Recherchen, über Schwierigkeiten, unverhoffte Entdeckungen und die literarische Verarbeitung ihrer eigenen Erfahrungen als Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Die Gegenwartsliteratur ist einer der Forschungsschwerpunkte an der Universität Bamberg. Diese Veranstaltung lenkt die Aufmerksamkeit nun auf deren interkulturelle Ausrichtung.

Die Autorinnen und Autoren lesen immer mittwochs, um 20 Uhr, im Hörsaal U2/00.25. Die Vortragsreihe beginnt am Mittwoch, den 24. Oktober, mit Kolja Mensing, der aus seinem Buch „Die Legenden der Väter“ liest.

Immer donnerstags, von 10 bis 12 Uhr, findet in Raum U5/01.17 das von Prof. Dr. Friedhelm Marx und Dr. Stephanie Catani veranstaltete gleichnamige Seminar zur Lesereihe statt. Wie bei der Bamberger Poetikprofessur werden die Autorinnen und Autoren dieses Seminar am Tag nach ihren Grenzgänger-Lesungen besuchen und mit den Studierenden sowie mit allen interessierten Leserinnen und Leser über ihre Texte sprechen.

Die Vortragsreihe wird durch das Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin unterstützt.

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