Meteorologischer Sommeranfang

Fritz Froschelmann

Den Beginn des Sommers kann man astronomisch festlegen, phänologisch (nach periodischen Entwicklungen der Natur wie etwa dem Beginn der Apfelblüte usw.) oder meteorologisch. Am einfachsten ist dabei das meteorologische Verfahren, das eine leichte statistische Erfassung und Verrechnung von Wetterdaten ermöglicht. Auf der Nordhalbkugel zählt man die Monate Juni, Juli und August zum Sommer, auf der Südhalbkugel die Monate Dezember, Januar und Februar. Meteorologisch gesehen haben wir hierzulande also ab heute Sommer und damit ist – wiederum meteorologisch gesehen, d.h. lustigerweise völlig unabhängig vom konkreten Wetter – gesteigerte Lebensfreude angesagt. Dieses sommerliche Stimmungshoch basiert auf Glückshormonen, die durch Sonnenstrahlen freigesetzt werden. Wenn man sich das einmal richtig klar gemacht hat, ist man im Sommer – zumindest in einem meteorologischen Sinne – auch immer gut drauf, ganz egal, ob jetzt die Sonne wirklich scheint oder nicht. Wenigstens statistisch.

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