Bamberg und Gundelsheim erhalten Mittel aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“

von der Bayerischen Staatsregierung

Aus der Bund-Länder-Initiative „Soziale Stadt“ fließen dieses Jahr 790.000 Euro nach Oberfranken. In der Region Bamberg dürfen sich zwei Kommunen über Städtebaufördermittel freuen, teilte Staatssekretärin Melanie Huml mit: Die Gemeinde Gundelsheim erhält 180.000 Euro für Maßnahmen im Ortskern und die Stadt Bamberg 30.000 Euro für den Stadtteil Gereuth.

„Mit dem Programm ‚Soziale Stadt‘ stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt, fördern das bürgerschaftliche Engagement und verbessern die Lebenssituation der Menschen in den Programmgebieten. Es freut mich besonders, dass trotz der knappen Mittel in diesem Jahr die Gemeinde Gundelsheim einen vergleichsweise hohen Betrag zugewiesen bekommt“, sagte Staatssekretärin Melanie Huml.

Bund und Freistaat fördern dieses Jahr Projekte der „Sozialen Stadt“ mit insgesamt 11,3 Millionen Euro Finanzhilfen. Damit werden Kommunen unterstützt, die Quartiere und Ortsteile aufwerten wollen, welche durch soziale Missstände benachteiligt sind und in denen ein besonderer städtebaulicher Erneuerungsbedarf besteht. Dieses Jahr profitieren 68 Quartiere in 59 bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden vom Förderprogramm „Soziale Stadt“. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen 18,6 Millionen Euro für Erneuerungsmaßnahmen in den Programmgebieten zur Verfügung.

„Nach der drastischen Kürzung seiner Mittel im vergangenen Jahr stellt der Bund heuer wieder mehr Fördergelder für die ‚Soziale Stadt‘ bereit“, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit. Allerdings bleiben die Fördergelder 2012 immer noch weit hinter dem Stand von 2010 zurück. Damals flossen in Bayern fast 29 Millionen Euro Finanzhilfen in Projekte der „Sozialen Stadt“.

Herrmann und Huml appellieren daher nachdrücklich an den Bund, seine Mittel für das wichtige und erfolgreiche Programm „Soziale Stadt“ nächstes Jahr wieder auf das Niveau von 2010 anzuheben. Die Mittel des Bundes werden vom Freistaat um jeweils gleich hohe Beträge aufgestockt.

Eine Übersicht der Programmkommunen und Finanzhilfen sowie weitere Informationen zur Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt finden Sie im Internet.

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