Lesetipp: WeBZet mit „Wer sind die wahren Konversions-Verlierer?“

Redaktion

Unser Lesetipp empfiehlt die WeBZet mit Wer sind die wahren Konversions-Verlierer? Widmet sich dieser Beitrag doch einem der zentralen Bamberg-Themen: der misslungenen Konversion. Erinnern wir uns an die ursprünglichen Absicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Stieringer, keine „Besiedlungskonversion anzustreben, sondern einer „Gestaltungskonversion“ – was auch immer diese blumige Aussage beabsichtigte, konkretisiert hat er sie ja nie. Die derzeitige Entwicklung jedenfalls lässt der Stadt keinerlei Gestaltungsspielraum.

Ein Versagen in DIN A4-Format

Denn als Gestaltungsspielraum kann die erbärmliche Resolution an den Bund nicht bezeichnet werden, doch bitteschön einen Direktverkauf an die Stadt zu ermöglichen – nachdem man „die rd. 2000 ehem. US-Wohnungen madig geredet“ hatte. Eine Resolution – ein Blatt Papier schwimmt den Fellen, die die Regnitz hinab treiben, quasi hinterher. Ein Versagen in DIN A4-Format.

Meldungen in 2015: „Der Mantel ist zu groß“ – „Einigung über den Kaufpreis erzielt“

Erinnern wir uns: Andere Konversionsstädte konnten/können längst die Liegenschaften für den angespannten Wohnungsmarkt nutzen (Fernsehtipp: Mediathek BR3 über die Konversion), wie im Januar 2015 ein Fernsehbericht dokumentierte, Hans Schnabel, der Konversionsbeauftrage der Stadt Schweinfurt, sagte seinerzeit: „Der große Vorteil von uns ist, dass wir wissen, was wir wollen … und die Haushaltslage so ist, dass wir uns das leisten können.“ Auch der Bamberger Konversionsbeauftragte Harald Lang wurde zitiert, dass ein neuer Stadtteil mit 1500 Arbeitsplätzen und Wohnraum für 5000 Menschen geschaffen werden soll. Weiterhin meint Lang: „Der Mantel ist etwas groß.“ und: „Es wird wohl noch ein ganzes Jahr dauern, bis die Stadt die Fläche vom Bund kaufen kann.“ vollmundige Versprechen, wie das vom Oktober 2015, sind längst ebenfalls in den Fluten versunken: Konversion erweitert Wohnungsangebot in Bamberg / Einigung über den Kaufpreis erzielt

 

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