„Transition Town“ fordert Nutzung statt Abriss!

Mitteilung von transition@konversion

Am 1.7.2014 soll der Konversionssenat des Stadtrats einen neuen Stadtentwicklungsplan verabschieden. Dieser Entwicklungsplan stellt die Weichen für die zukünftige Gestaltung des frei werdenden US-Kasernengeländes.

Beispielpläne, die dem Entwicklungsplan beigefügt sind, zeigen große Flächen, die leer oder neu zu bebauen sind, wo bisher aber intakte Wohngebäude stehen.

Daher ist zu befürchten, dass gut erhaltene Bausubstanz großflächig abgerissen werden soll. Abriss und Neubau bedeuten einen unnötigen Energie- und Ressourcenaufwand und führen mit Sicherheit zu höheren Wohn- und Mietkosten. Angesichts der prekären Wohnungssituation in Bamberg ist der Abriss nicht nachvollziehbar.

Im Sinn einer sozialen und ökologischen Stadtentwicklung lehnen wir dieses Vorhaben ab.

Daher fordern wir:

  • Keine Fakten schaffen, die brauchbare Bausubstanz und dringend notwendigen Wohnraum vernichten;
  • Konzeptionen für eine Weiter- oder Umnutzung der bestehenden Gebäude entwickeln;
  • Zwischennutzung ermöglichen, z.B. Wächterhäuser, Wohnraum für Studierende oder Asylsuchende;
  • den Stadtentwicklungsplan an sozial-ökologischen Kriterien und Nachhaltigkeitsaspekten ausrichten, z.B. im Sinne der Transition Town-Bewegung.

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4. Treffen der Bamberger Transition-Bewegung

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