Ein kleines Rädchen im globalen System / VWL-Professor Dr. Mishael Milaković hält Antrittsvorlesung

Jeder ist seines Glückes Schmied – diesem alten Sprichwort widerspricht die Situation der weltweiten Wirtschaft. Individuelle Anstrengungen, die Konzerne leisten, um ertragreich zu wirtschaften, sind für die gesamtwirtschaftliche Leistung eines Staates relativ bedeutungslos. Warum dies der Fall ist, erläutert Prof. Dr. Mishael Milaković, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft an der Universität Bamberg, in seiner Antrittsvorlesung.

In seinem Vortrag zum Thema „Jeder kann was werden, aber eben nicht Alle“ präsentiert Milaković Ergebnisse, die zeigen, dass persönliche Charakteristika oder Talente gesamtwirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten kaum beeinflussen. Demnach können sich Konzerne weder aussuchen, wie profitabel sie sind, noch können sie auf wirtschaftliche Schwankungen einwirken. Ihre individuellen Anstrengungen beeinflussen lediglich, mit welcher Geschwindigkeit sich die Konzerne der durchschnittlichen Profitabilität annähern.

Die Vorlesung findet statt am Mittwoch, den 23. April 2014, um 19.15 Uhr im Hörsaal F21/01.37 in der Feldkirchenstraße 21.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Biographie:

Prof. Dr. Mishael Milaković studierte Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main, Southampton und New York. 2003 erhielt er in New York seinen PhD in Economics. Von 2005 bis 2010 war er Habilitand an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Seit Oktober 2010 hat Milaković den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft an der Universität Bamberg inne.

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