2 Jahre Bamberger OnlineZeitung: Licht ins Dunkel

Flammendes Licht. Foto: Erich Weiß

Flammendes Licht. Foto: Erich Weiß

Redaktion

Die Bamberger OnlineZeitung feiert ihren 2. Geburtstag. Es gibt Stimmen, die die Berichterstattung als willkommene und aus der Medienlandschaft Bambergs nicht mehr wegzudenkende Ergänzung ansehen. Einige von ihnen und andere stellen eine Veränderung innerhalb derselben fest. Das geht auch in Ordnung. In den vergangenen zwei Jahren konnten wir über 300.000 Besucher verzeichnen, wobei jeder pro Tag nur 1 Mal gezählt wird. Durch über 3.300 Artikel haben sich unsere Leser gewühlt.

Bürgerliches Engagement sind Grundstock jeder Gesellschaft, deren Initiativen und Bewegungen nehmen wir ernst und sie erhalten Raum sich darzustellen. Manche Artikel wurden offensichtlich im Freundeskreis empfohlen und nach Wochen der Erscheinung nochmals hervorgegraben – das können sonst nur Bücher. Grundsätzlich kann ein online-Medium schnell reagieren. Wir denken lieber nochmals nach, versuchen eine Durchdringung und setzen auf Nachhaltigkeit.

Die Motivation ist einfach: mitreden. Mitreden bei den Themen, die diskutiert werden – und bei solchen, die in Schubladen liegen, hinter verschlossenen Türen geplant oder verschwiegen werden. Eben Licht ins Dunkel bringen. Und Sorge um unser Weltkulturerbe tragen. Notgedrungen muss man sich in komplexe Verkehrssituationen einarbeiten, verdrängten Versprechungen nachgraben, Zusammenhänge herstellen, die in öffentlichen Sitzungen der politischen Gremien keiner aussprechen will.

Lieblingsrubriken sind andere

Lebensart mit den leckeren Kochrezepten, die mehr sind als bloße Anleitungen für Küchenprofis und solche, die es werden wollen. Vielmehr sind es kulinarische Exkursionen mit Ausflügen in Nachbarländer und eher exotische Reiseziele. Gedichte mit fast vergessenen Hintergründen zu den Autoren, zur Leseweise, zum Inhalt. Naheliegende und mitunter bizarre Zusammenhänge darstellen. Oft sind Gedichte wärmende Feuerstellen in kalten Jahreszeiten und in frostiger Nachbarschaft. Es gibt sie noch, die schönen Dinge …, die auch in Bamberg noch zu bewundern, zu kaufen, zu erleben sind. Kostbarkeiten aus einer (fast) vergessenen Zeit. Einige Künstler haben wir im Atelier besucht und Porträts anfertigen können, ihre Arbeiten unter die Lupe genommen. Wunderbare Begegnungen waren dabei – DANKE an die, die diese Nähe zulassen und an unsere Leser, die uns begleiten!

Für lokale Geschäftsbetriebe wären wir ein günstiges Werbemedium. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter service@bamberger-onlinezeitung.de.

9 Gedanken zu „2 Jahre Bamberger OnlineZeitung: Licht ins Dunkel

  1. Herzliche Gratulation auch von mir für die wunderbar vielseitige Berichterstattung, für die persönliche Stellungnahme und viele lohnende Einblicke in Kunst und Literatur (insbesondere auch Lyrik)!

  2. Hallo
    Da gratulier ich aber schnell.
    Super, dass es Euch gibt.
    Klasse, dass Ihr immer recht kritische Beiträge habt und auch mal so richtig reintunkt.
    Prima, dass ich hier meine Glückwünsche übermitteln kann.
    – Weiterhin noch mehr LeserInnen, Themen und viel Spass dabei

  3. Herzlichen Glückwunsch auch vom Bahnsinn

    Wir danken für die stets gute Kommunikation und die immer wieder erstaunliche Geschwindigkeit, mit der gerade Sie unsere Berichte online gestellt haben. Und das wertfrei und unverfälscht!
    Selbst das muss einmal lobend erwähnt werden. DANKE

    Da auch wir gestern unseren 2. Geburtstag gefeiert haben, stoßen wir hiermit unter Altersgenossen auch auf Euch an!

  4. Danke, liebe onlinezeitung, dass ihr euch um die Belange der Kinder kümmert, vor allem um die Sicherheit im Straßenverkehr. Sonst tut das niemand in dieser Stadt. Die tun alle nur so. Aber es passiert nichts. Ich warte immer noch darauf, dass der Oberbürgermeister mal sich nicht nur um Brose kümmert, sondern auch darum, dass unsere Kinder sicher nach hause kommen. Da hat er bisher versagt.

    • „Niemand in dieser Stadt“ stimmt nicht. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), das verkehrspolitische Programm der GAL sowie einige Einzelaktivist/inn/en belegen das Gegenteil.

      Richtig ist, daß die Stadt Bamberg, der Großteil der Kommunalpolitik und die vorherrschenden Medien das Thema nahezu vollständig vernachlässigen.

      • Ja aber wo ist denn was passiert? Die großen Gruppen im Stadtrat, die alles entscheiden, die SPD und CSU, die geben Millionen Euros für Brose aus, die bauen ein neues Sportheim, die reißen eine Parkpalette ab, die bauen den Flughafen aus. Aber die schaffen es noch nicht mal, durchzusetzen, dass keine Autos auf den Radwegen parken. Das kostet nichts. Man muss es bloß wollen.

        • Liebe Frau Müller,

          Ihr Unmut ist verständlich und berechtigt. Nur dürfen Sie nicht den wenigen, die sich bemühen, vorwerfen, daß die Verantwortlichen in Politik und Behörden nicht handeln – das ist die falsche Adresse.

          Wichtiger wäre aufzurufen, daß sich mehr Leute engagieren und deutlich vernehmbar äußern. Denn ohne spürbaren Druck bleibt’s beim amtlichen Tiefschlaf.

  5. Herzlichen Glückwunsch zum 2. Jahrestag! Vielen Dank für die die Arbeit und das Forum für die vielen kritischen, offenen und Aufmerksamkeit verdienenden Themen. Es ist gut, daß es eine weitere Stimme für das Für und Wider unserer Zeit und unserer Stadt gibt, ebenso wie für die Feuilleton-Beiträge.

  6. Meine herzlichen Glückwünsche für das dritte Jahr mit der Zuversicht, dass sich die Bamberger Onlinezeitung weiter als unabhängige und kritische Informationsquelle neben der wichtigen Monopolmediengruppe zum Bamberger Geschehen etabliert.

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