Kein Schulneubau im Teufelsgraben

Ursula Sowa (GAL)
Don Bosco Garten. Foto: Erich Weiß

Don Bosco Garten. Foto: Erich Weiß

Die GAL spricht sich eindeutig gegen das Vorhaben von Don Bosco aus. Der Standort ist dafür komplett ungeeignet. Für den berechtigten Bedarf der E-Schule muss aber eine andere Lösung gesucht werden.

Das Jugendwerk Don Bosco will auf seinem Gelände Jakobsberg/Teufelsgraben ein neues Gebäude für die E-Schule (private Schule für Erziehungshilfe) bauen, weil der jetzige Standort der Bartolomeo-Garelli-Schule in der Hornthalstraße nicht mehr den Anforderungen, insbesondere dem Platzbedarf entspricht. Die Pläne von Don Bosco sehen einen großen Neubau im Teufelsgraben vor, auf dem jetzigen Parkplatz. Auf Anfrage formulierte die GAL-Fraktionsvorsitzende Ursula Sowa den Standpunkt der GAL zu diesem Vorhaben:

Wir lehnen den Standort Teufelgraben entschieden ab – aus Gründen des Welterbeschutzes, des Klimaschutzes (Frischluftschneise) und der fehlenden Erschließung. Wir haben uns schon vor Jahren für den Standort Pestalozzischule (Pestalozzistraße, Bamberg-Ost) eingesetzt und halten an diesem Vorschlag fest. Im Zeichen der UNESCO-Inklusionsrichtlinie würden wir aber zuvor den Umfang des  Bedarfes an einer E-Schule im Jugendhilfeausschuss diskutieren wollen. Denn bislang wurde sträflich vernachlässigt, darauf zu achten, ob und wo eine Sonderbeschulung für erziehungsauffällige Kinder nötig ist und wo sie vermieden werden kann und soll.

Kurzum: die GAL will das Anliegen eines neuen bzw. anderen Schulgebäudes für die Bartolomeo-Garelli-Schule unterstützen, aber keinesfalls am Standort Teufelsgraben. Wenn der zukunftsorientierte Bedarf ermittelt ist, muss es möglich sein, vorhandene, nicht genutzte Schulbauten zu nutzen bzw. zu überlegen, ob spezielle Umbaumaßnahmen am Jetzt-Standort sogar die schnellste und effizienteste Lösung bringen werden.

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Noch mehr Verdichtung und Verkehr im Berggebiet? Es reicht!

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