Öffentliche und private Verkehrsmittel noch besser verknüpft

Pressemitteilung von Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH und Ökobil e. V. Bamberg

Oekobil Parkplatz am alten Hallenbad

Ökobil e. V. hat einen weiteren festen Stellplatz auf dem Parkplatz am alten Hallenbad

Was an der P+R-Anlage Brennerstraße vor mehr als einem Jahr begonnen hat, hat sich zu einer dauerhaften Partnerschaft zwischen dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg und dem Carsharing-Anbieter Ökobil e. V. Bamberg entwickelt. Am Montag, 16. Dezember, haben Verkehrsbetriebsleiter Peter Scheuenstuhl und Ökobil-Leiter Georg Pelzer den dritten festen Stellplatz auf einem Stadtwerke-Parkplatz offiziell in Betrieb genommen. Ab sofort finden Ökobil-Mitglieder am alten Hallenbad am Margaretendamm eine neue Anlaufstelle, um ohne eigenes Auto mobil zu sein.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Carsharing-Anbieter Ökobil e.V. Bamberg und den Stadtwerken Bamberg in Sachen umweltfreundlicher Mobilität hat sich bewährt. Zu dem festen Stellplatz für das Carsharing-Mobil an dem P+R-Platz Brennerstraße ist im Laufe des Jahres 2013 ein weiterer an der P+R-Anlage Heinrichsdamm hinzugekommen. Ein neuer Stellplatz mit direktem Anschluss an den Stadtbus und kurzer fußläufiger Verbindung in die Innenstadt befindet sich seit Montag auf dem Parkplatz neben dem alten Hallenbad. Ab Januar 2014 wird es außerdem auf dem P+R Platz Brennerstraße einen zweiten zusätzlichen Ökobil-Stellplatz geben.

„Damit sich Carsharing als echte Alternative zum eigenen Auto etabliert, sind kurze Wege zum nächsten Ökobil-Standort besonders wichtig. Deshalb suchen wir ständig nach geeigneten Standorten über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Stadtwerke als Verkehrsexperte und Betreiber von neun Parkplatzanlagen an unserer Seite zu haben, ist dabei natürlich ein Glücksfall.“

Die gleiche Bereicherung durch die Kooperation sieht Scheuenstuhl für den Verkehrsbetrieb: „Die Ergänzung unserer Verkehrsangebote durch Carsharing macht die Verknüpfung von privatem und öffentlichem Verkehr perfekt und setzt die Vision intelligenter Mobilität weiter um. Denn hier treten wir den Beweis an, dass umweltfreundlich unterwegs zu sein, ganz einfach und bequem ist.“

Um einen der 20 PKW bei Ökobil e.V. „mieten“ zu können, muss man Mitglied im Carsharing-Verein sein. Die Reservierung erfolgt einfach per Telefon oder Internet. Das gewählte Auto in entsprechender Ausführung und Größe wird dann zum gewünschten Zeitpunkt an einem der 16 Standorte in der Stadt Bamberg abgeholt. Wer mehr über Carsharing in Bamberg wissen möchte oder in die Mitgliedschaft schnuppern will, findet auf www.oekobil.de alle Informationen rund um das „Auto-Teilen“.

Weitere Informationen zu den Parkplätzen der Stadtwerke Bamberg bietet die Internetseite www.stadtwerke-bamberg.de unter der Rubrik „Parken“.

2 Gedanken zu „Öffentliche und private Verkehrsmittel noch besser verknüpft

  1. typisch bamberger verwaltung
    nur ja nicht darüber nachdenken, was eine eigenmächtige entscheidung für folgen verursachen könnte. die folgen trägt ja sowieso jemand anderes. es ist immer wieder das gleiche mit dieser „nur-ja-keine-eigenen-fehler-zugeben-truppe“. wenig ahnung aber jeden tipp einfach ablehnen!

    als wenn sie jeden zwingen wollten, nach ihrer amts-pfeife zu denken und zu tanzen! jetzt darf man nicht einmal mehr in alle richtungen fahren. oder werden endlich mal die buspläne verbessert?

  2. Die Kooperation zwischen Stadtwerken und CarSharing ist zweifelsohne begrüßenswert. Der Stellplatz am Margaretendamm hat allerdings ein deutliches Manko: Er wird vom Linienbus nur stadtauswärts angefahren.Stadteinwärts wurde die Haltestelle durch Verlegung der Route auf die Siechenstraße ersatzlos eingespart. Die Angebotsverschlechterung betrifft auch diejenigen, die zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke sowie zum Jugendzentrum wollen.

    Die Stadtwerke bleiben ihrem Grundprinzip ohnehin treu: Nicht Alternative, sondern Notstopfen und Überlaufventil des motorisierten Individualverkehrs sein zu wollen. Hingegen wird das Fahrrad nicht als Partner im Umweltverbund, sondern als Hauptgegner betrachtet. Und die treuen Stammkunden sind gegenüber den P&R-Kombinierern immer wieder benachteiligt.

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