Cannabis Social Club – Piraten reichen Petition ein

Mitteilung der Piraten

Eine Petition an den Stadtrat zum Start eines Modellversuches eines sogenannten „Cannabis Social Clubs“ haben am Mittwoch die Piraten Benjamin Stöcker und Markus Geier eingereicht.

Bei einem Cannabis Social Club handelt es sich um eine Art Kaninchenzüchterverein für Menschen, die Hanf anbauen wollen. Volljährige können dort für den Eigenbedarf Hanf züchten, eine Weitergabe an Nichtmitglieder ist nicht erlaubt.

Dazu erklärt der Landtagskandidat Benjamin Stöcker:

„Es ist höchste Zeit, dass wir zu einem vernünftigen Umgang mit der Droge Cannabis kommen. Die Entkriminalisierung von Hanf, zum Beispiel durch einen Cannabis Social Club, sorgt genau dafür. Zudem wird dem Schwarzmarkt Geld entzogen und der Stoff ist garantiert frei von gesundheitsgefährdenden Streckmitteln. Die Polizei wird entlastet von der unnötigen Arbeit, Cannanbiskonsumenten zu verfolgen. Nicht zuletzt wird Menschen, die Cannabis aus medizinischen Gründen konsumieren, das Leben deutlich erleichtert. Teil eines Cannabis Social Clubs sind Schulungen zur Suchtprävention, so dass Konsumenten besser vor Abhängigkeit geschützt werden.“

Die Petition können Sie in Form eines PDFs hier herunterladen:
http://just-ben.net/HanfPetition.pdf

5 Gedanken zu „Cannabis Social Club – Piraten reichen Petition ein

  1. Ich lehne das entschieden ab. Diese Priaten spinnen doch! Cannabis ist unberechenbar, aber wahrscheinlich sind sie selber zu gedönnert.

    • cannabis ist weniger schädlich als alkohol oder Zigaretten. Es ist in der Medizin sehr hilfreich und somit würde man den schwarzmarkt extrem schwächen. Es ist lange keine Einstiegsdroge mehr, und solche kommentare wie deiner sind extrem unnütz…

      • Daß Cannabis weniger schädlich wäre als Alkohol oder Zigaretten, ist wohl eher eine wunschgesteuerte Behauptung. Und selbst, wenn es so wäre: Die gebotene Maßnahme ist doch das Gegensteuern, nicht die weitere Öffnung.

        Daß die Droge medizinisch sinnvoll einsetzbar ist, spricht dafür, sie in der Medizin einzusetzen – nicht aber, sie zum sonstigen „Gebrauch“ freizugeben. Als Argument taugt dieser Aspekt nicht. Auch Opiate sind in der Medizin hilfreich – wie auch manches sonstige Produkt. Dennoch schweben mir nicht wirklich Opiumclubs vor, auch nicht staatlich überwachte.

  2. das wichtigste ist aber die qualität der betreuung und prävention. sonst gleitet das genauso ab wie zur zeit der alkoholexzess
    die finanzierung kann und muss aber der staat und die gesundheitslobby mitfinanzieren

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