Fahrrad frei!

Redaktion

Fahrrad frei! Foto: Christiane Hartleitner

Ob es an den Temperaturen des Hochsommers liegt, die den Frost im Radverkehr schmelzen lässt, wollen wir Spekulanten überlassen. Doch konstatieren wir, dass eine wichtige Erschließungsachse innerhalb der inneren Inselstadt nun für Radler frei ist: die Habergasse.

Vor wenigen Wochen berichteten wir von der Aktion der hiesigen Polizei, sich des Radverkehrs anzunehmen: Kampf den Radlern? Das Klima wird frostiger. Dabei beobachteten wir eine Häufchenbildung Uniformierter an eben jener Gasse, die als beliebte, weil notwendige Achse zu den Radverkehrsverteilern zwischen Langer Straße und den Radwegen an der Regnitz gilt. Eben dort hatten noch im Mai mehrere Überwacher Kasse machen können.

In jedem Fall ist die Freigabe für Radler ein Gewinn innerhalb des städtischen Radwegenetzes. LOB. Bitte angemessen radeln.

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3 Gedanken zu „Fahrrad frei!

  1. Merkbefreite gibt’s in beiden Gruppen (und bei den Autofahrern sowieso…). Ich darf jeden Tag etliche Male meine Fahrt unterbrechen oder drastisch das Tempo reduzieren (um Zusammenstöße zu vermeiden ;-)), weil mal wieder Fußgänger auf einem Radweg/-streifen oder gleich der Fahrbahn (in den Innenstadtgassen sehr beliebt) laufen oder stehen. Ganz besonders klasse sind da alte Leute, Touristen mit Knopf im Ohr und neuerdings auch die ganzen Kopfhörerträger, die dann nicht mal auf’s Klingeln reagieren und weiter fröhlich den Weg blockieren… Es wäre für alle Beteiligten wesentlich einfacher, wenn sich §1 der StVO mal rumspräche :-)

  2. Angemessen fahren sollte man in der Habergasse schon. Ich denke aber, dass sich durch das Schild nichts ändert, außer dass jetzt legal gefahren werden kann.
    Anmerkung zu den Fußgängern: in der parallel verlaufenden Generalsgasse, die auch für Fahrräder frei ist, wäre es ja auch schön, wenn die Fußgänger netterweise den Fußsteig benutzten und wenn sie es an manchen Stellen nicht können, wenigstens darauf achteten Fahrradfahrern nicht vor die Räder zu laufen.

  3. Wieder wird die Innenstadt für Fußgänger ein Stück unsicherer gemacht, da es
    anscheinend für Radler völlig unmöglich ist ihr Fahrzeug einige Meter zu schieben.
    Wie „angemessen“ dort (nun erlaubt) gefahren wird, konnte ich heute bereits erleben:
    zwei Beinahezusammenstöße auf dem kurzen Stück. Die Fußgänger sollen doch
    in der engen Gasse zur Seite springen!

    Bernd, von Radfahrern genervter Fußgänger

    PS: die „Innen“ sind natürlich mit angesprochen.

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