Listenplatz 4 für Eibl

Alternative für Deutschland (AfD)

Dr. Franz Eibl tritt auf Platz 4 der Landesliste der Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl an. Eibl, der auch Direktkandidat seiner Partei für den Wahlkreis Bamberg ist, hat somit beste Aussichten, am 22. September in den Bundestag einzuziehen. Der 45-jährige Stegauracher wurde am Donnerstag in Ingolstadt von den Delegierten seiner Partei mit dem drittbesten Ergebnis aller Bewerber gewählt.

Eibl, AfD-Bezirksvorsitzender von Oberfranken, warf der Bundesregierung schwere Versäumnisse vor. „Neben der völlig verfehlten Eurorettungs-Politik glänzt Schwarz-Gelb vor allem durch Tatenlosigkeit. Wir brauchen ein einfacheres Steuersystem und wir müssen mehr für die Familien tun. Gar keine Antworten haben Union und FDP wie angesichts der demokratischen Entwicklung Gesundheitswesen und Renten finanziert werden sollen. Die Alters- und Gesundheitsversorgung der nachwachsenden Generationen steht auf dem Spiel.“ Eibl kritisierte besonders die FDP, die bei der letzten Bundestagswahl ihre Wähler getäuscht hat. „Westerwelle hat viel versprochen und nichts gehalten.“

Er zeigte sich gewiss, dass der AfD der Einzug in den Bundestag gelingt. Man wolle insbesondere bisherige Nichtwähler und enttäuschte Wähler der Altparteien für sich gewinnen. „Wir sind die einzige echte Alternative für alle Bürgerinnen und Bürger, die wollen, dass in diesem Land endlich regiert und nicht nur verwaltet wird.“

Mit dem AfD-Landesvorsitzenden Andre Wächter, einem gebürtigen Coburger, auf Platz 1 der Landesliste und der 22-jährigen Studentin Angeline Hoffmann aus Grub am Forst auf Platz 11 und Eibl selbst wurden drei Oberfranken ganz vorne auf die Landesliste gewählt. „Ein toller Erfolg für unseren Bezirksverband“, kommentierte Eibl.

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