Das Schreiben von Gedichten, ein Steckenpferd? Basil Bunting zum Welttag der Poesie. Und von der Kohle, die man mit Lyrik einfährt. Oder eben nicht.

Was der Vorsitzende Tom erzählte

Gedichte? Ein Steckenpferd!
Ich hab’ ’ne Modelleisenbahn.
Herr Shaw dort drüben züchtet Tauben.

Das ist keine Arbeit. Man schwitzt nicht.
Niemand zahlt etwas dafür.
Für Seife könntest du werben.

Oper, das ist Kunst; oder Repertoiretheater –
„The Desert Song“.
Nancy sang damals im Chor.

Aber zwölf Pfund die Woche verlangen –
verheiratet, oder?
Du hast vielleicht Nerven.

Wie könnte ich einem Busfahrer
ins Gesicht schauen,
wenn ich dir zwölf Pfund zahlen würde?

Wer sagt denn, daß es überhaupt Gedichte sind?
Mein Zehnjähriger kann das,
und reimen dazu.

Ich bekomm’ dreitausend und Spesen,
einen Wagen, Bons,
aber ich bin ja schließlich Buchhalter.

Die machen, was ich ihnen sage,
meine Firma.
Was machst du schon?

Dreckige kleine Wörter, dreckige lange Wörter,
ungesund ist das. Ich möchte mir
die Hände waschen, wenn ich einen Dichter treffe.

Kommunisten sind das, Suchtkranke,
alles Verbrecher.
Was du schreibst, ist Blödsinn.

Herr Hines sagt das, und der ist Lehrer,
er sollte es ja wissen.
Hinaus jetzt, such’ dir endlich ’ne Arbeit.

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Die Diskussion um die Windkraft versachlichen

Mitteilung der Grünen in Bamberg Stadt und Land

Arbeitskreis Energie sucht den Dialog – Ortsbegehung im zukünftigen Windpark Trabelsdorf

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