Carsharingverein ist nun auch elektrisch unterwegs

Ökobil e. V.
Foto: Ökobil e.V.

Foto: Ökobil e.V.

Seit einigen Tagen hat der Carsharingverein Ökobil e.V. in Bamberg ein reines Elektrofahrzeug in seinem Fuhrpark. Dieses wurde am Montagnachmittag der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Der Renault Zoe ist das ideale Fahrzeug für kurze Fahrten in der Stadt und mit seiner Reichweite von 120 bis 150 km kann er aber auch darüber hinaus gut eingesetzt werden“, berichtet Georg Pelzer, der Leiter des Carsharings in Bamberg. „Ich konnte den Zoe bereits auf mehreren Strecken testen und bin mir sicher, dass er eine echte Bereicherung für das Carsharing in Bamberg sein wird. Die Mitglieder des Vereins, die das Elektroauto schon fahren konnten, sind ebenfalls von dem leisen, aber zugkräftigen Fahrzeug begeistert.“

Damit der Zoe halten kann, was er verspricht, erweitert Ökobil e. V. die Kooperation mit den Stadtwerken Bamberg. Peter Scheuenstuhl, Leiter des Verkehrsbetriebs bei den Stadtwerken Bamberg betont: „Carsharing ist eine echte Alternative zum eigenen Auto, wenn es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut verzahnt ist. Das bedeutet beispielsweise, dass es am Abstellplatz eine direkte Umsteigemöglichkeiten auf den ÖPNV gibt. Das ist bei unseren P+R-Plätzen am Bahnhof und Heinrichsdamm sowieso, aber auch bei unserem Parkplatz am alten Hallenbad der Fall.“ An der Brennerstraße erhält das Elektrofahrzeug seinen festen Stellplatz an einer E-Ladesäule, die wie sechs weitere Ladesäulen im gesamten Stadtgebiet von den Stadtwerken mit Ökostrom betrieben wird. Am P+R Brennerstr. kann es mit einer Ladekarte des Ladeverbundes Franken+ nach jeder Fahrt wieder aufgeladen werden.

Seit 1992 bietet Ökobil e.V. in Bamberg Carsharing an. Mit einem Auto und 7 Mitgliedern wurde gestartet, inzwischen gibt es 22 Fahrzeuge an 17 Stationen verteilt auf Bamberg und Gaustadt. In den nächsten Monaten plant der Verein nicht nur sein Engagement in Bamberg zu erweitern, sondern auch im Landkreis das Angebot für und mit interessierten Gemeinden im Landkreis auszubauen. „Wir sind dazu schon mit einigen Gemeinderäten im Gespräch.“, erläutert Pelzer diesen Schritt.

Carsharing funktioniert eben nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land. Auf diese Weise kann zum Beispiel auch ein sehr wenig genutzter Zweitwagen ohne weiteres ersetzt werden. Ebenso ist das Modell für Firmen interessant, die ihre eigenen Fahrzeuge nur gelegentlich für Außentermine benötigen. In Bamberg gibt es bereits einige Firmen, die ihren Fuhrpark verkleinert haben und auf Carsharing als Alternative setzen.

Insgesamt ist Carsharing recht einfach. Mit einer Mitgliedschaft im Verein bekommt man die Berechtigung, die Fahrzeuge zu buchen und zu fahren, nicht nur in Bamberg, sondern rund 7000 Carsharingfahrzeuge in ganz Deutschland über verschiedene Kooperationen mit Carsharingorganisationen und Vereinen.

Weitere Informationen zum Carsharing in Bamberg oder im Landkreis, zu den Stellplätzen und Nutzungsbedingungen und zu den Kosten gibt es bei Georg Pelzer, 0951/2976807, im Internet unter www.oekobil.de, auf Facebook unter https://www.facebook.com/Oekobil oder per Mail an info@oekobil.de.

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