Chorverbandstag wählt neues Präsidium des Deutschen Chorverbandes

Pressemitteilung des Deutschen Chorverbandes

DCV Praesidium, von links nach rechts: Henning Scherf, Robert Göstl (Vorsitzender der Deutschen Chorjugend), Marianne Hurth, Claus-Peter Blaschke, Gertrud Schüttler, Marcel Dreiling (Stellv. Vorsitzender des Musikrates), Maria Löhlein-Mader, Reiner Schomburg, Wolfgang Schröfel, Hartmut Doppler, Wolfgang Oberndorfer und Klaus Levermann.

Henning Scherf bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Deutschen Chorverbandes (DCV). Die Delegierten der 30 Mitgliedsverbände des DCV wählten den ehemaligen Bremer Bürgermeister am 26. Oktober auf dem Chorverbandstag in Dresden bereits zum dritten Mal mit großer Mehrheit an die Spitze des Präsidiums. Scherf führt den größten Musikverband der Welt seit 2005. Weiterlesen

Ein Sagenroß aus Avalon, Frucht, Schale, Hauch und Mund. Elisabeth Langgässer schreibt ein Oktober-Gedicht.

Rose im Oktober

Die Hacke schweigt.
Am Waldrand steigt
mit hellem Ton
ein Sagenroß
aus Avalon.
Was ist’s? Der Herbst verschoß
in seinem Kupferschloß
die sanfte Munition.

Die Eichel fällt
und fallend, schellt
entzwei am Grund
(o leichte Schlacht!)
in Pfeifchen und
Granate, nun gib acht,
wie Tag sich trennt und Nacht,
Frucht, Schale, Hauch und Mund.

Es knallt, es pocht,
und brausend, kocht
ein fernes Tal
der Beere Sud
und Mark zumal,
wie es ein Kessel tut,
wenn Windes Liebeswut
entfaltet sein Fanal.

Die Flamme singt.
Es überspringt
den eignen Ort
ihr zarter Laut
und zeugt sich fort.
Die Luft, wie aufgerauht,
gibt Echo ihm und baut
vielblättrig Wort um Wort.

Tief im Azur
– Kondwiramur
und Gral zugleich –
trägt, Rot in Blau,
nicht Geist, noch Fleisch,
die Rose ihren Bau
hoch über Feld und Au
ein in das Ätherreich.

Elisabeth Langgässer Weiterlesen

Autumn leaves, Herbstblätter. Ein Ausflug in die Welt des französischen Chanson, und eine Einladung, der grandiosen Stacey Kent zu lauschen. Auch im Konzert, an diesem Donnerstag, in der Münchner Unterfahrt.

Jardin d’hiver

Je voudrais du soleil vert
Des dentelles et des théières
Des photos de bord de mer
Dans mon jardin d’hiver.

Je voudrais de la lumière
Comme en Nouvelle Angleterre.
Je veux changer d’atmosphère
Dans mon jardin d’hiver.

Ta robe à fleur
Sous la pluie de novembre
Mes mains qui courent.
Je n’en peux plus de l’attendre.
Les années passent
Qu’il est loin l’âge tendre.
Nul ne peut nous entendre.

Je voudrais du Fred Astaire
Revoir un Latécoère.
Je voudrais toujours te plaire
Dans mon jardin d’hiver.

Je veux déjeuner par terre
Comme au long des golfes clairs.
T’embrasser les yeux ouverts
Dans mon jardin d’hiver.

Ta robe à fleur
Sous la pluie de novembre
Mes mains qui courent.
Je n’en peux plus de l’attendre.
Les années passent
Qu’il est loin l’âge tendre.
Nul ne peut nous entendre.

Benjamin Biolay / Keren Ann Weiterlesen

Lesetipp: Fränkischer Tag und die Wichtigtuerei der Pressestelle der Stadt Bamberg

 Redaktion

Brunnen am Kaulberg nicht vergessen. Foto: Erich Weiß

Hinter der Überschrift „Was interessiert die Menschen in Bamberg?“ versteckt die Leitende Redakteurin des FT, Gertrud Glössner-Möschk, einen Seitenhieb auf die Schaumschlägerei, ja Wichtigtuerei der Pressestelle der Stadt Bamberg unter der Leitung von Ulrike Siebenhaar: eifrig und dienstbeflissen, in der Arbeitsauffassung allein zum Wohle der Bamberger? – nein, allein ihres Dienstherren, Oberbürgermeister, Andreas Starke (SPD) tätig. Weiterlesen