Zunahme schwerer Baumschäden im Strahlungsfeld von Mobilfunksendeanlagen

Nein, wir möchten keine irrationalen Ängste schüren. Doch eines steht fest: Durch fortschreitende Elektrifizierung und Nutzung von Funkwellen ist der Mensch zunehmend künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt: dem Elektrosmog. Besonders die Aufstellung von Mobilfunkstationen hat zu einer kontroversen Diskussion über deren Auswirkungen auf den Menschen und zu einer Vielzahl von Studien geführt.

Zuständig ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), im Bereich der nichtionisierenden Strahlen für die Auswirkungen des Mobilfunks. Das BfS ist für den Mobilfunk eine der internationalen Kooperationspartner der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird sich in dieser Funktion dafür einsetzen, dass die Frage nach gesundheitlichen Auswirkungen durch den Mobilfunk auch weiterhin mit Nachdruck verfolgt wird. Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO hat hochfrequente elektromagnetische Felder am 31.5.2011 in Gruppe 2B der IARC-Skala eingestuft. Diese Einordnung bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung dieser Felder auf den Menschen gibt.

Die wissenschaftliche Bewertung läuft derzeit

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in seinem Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm festgestellt, dass nach dem wissenschaftlichen Kenntnisstand zwar keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch hochfrequente Felder – etwa aus dem Mobilfunk – zu erwarten sind, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Allerdings gibt es weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich möglicher langfristiger Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf den Menschen und insbesondere auf Kinder. Um diese abschließend bewerten zu können, liegen noch keine ausreichend langen Beobachtungs-zeiten vor. Auch durch neuere veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen konnten diese Unsicherheiten bisher nicht wesentlich verringert werden.

Die eigene Strahlenbelastung vorsorglich so gering wie möglich halten

Hierzu muss weiter gezielte Forschung betrieben werden. Bis zur endgültigen Klärung der offenen Fragen fordert das Bundesamt für Strahlenschutz weiterhin neben den bestehenden Vorschriften zur Gefahrenabwehr eine vorsorgliche Verringerung der individuellen Belastung und eine umfassende Information der Bevölkerung.

Das BfS hält weitere Forschungen auf diesem Gebiet für erforderlich.

Das oben erwähnte Deutsche Mobilfunk Forschungsprgramm hat zur Information der Öffentlichkeit und zur Transparenz einen Runden Tisch eingerichtet. Dort sitzen neben Wissenschaft und Behörden auch Interessensverbände. Das wäre eine gute Adresse für den Bamberger Appell. Die Ärzteinitiative Bamberger Appell, bestehend aus über 130 Ärzten, hat neuerlich bedenkliche Beobachtungen formuliert und diese nicht nur an den Bamberger Stadtrat, sondern auch an die Bayerische Staatsregierung weiter geleitet.

Schäden an Bäumen wurden bereits in den 80er Jahren beobachtet

Der Landschaftsarchitekt und Fachmann für Baum- und Naturschutz sowie Pionier der Stadtökologie, Dipl. hort. Dr. phil. nat. Aloys Bernatzky, veröffentlichte bereits in den 80er Jahren seine Beobachtungen zu Baumschäden. Stünden die Bäume im unmittelbaren Funkwellenradius, dann zeigen sie sichtbare Schäden (siehe Grafik). Angehängte Publikation von Dr. Waldmann-Selsam stellt die zahlreichen seitdem entstandenen Studien zusammen.

Die kritische Haltung der Ärzteinitiative gegenüber den Sendeanlagen ist bekannt, auch das ZDF hat in 2009 berichtet. Schon damals forderten sie eine wissenschaftliche Begleitung elektrosensibler Menschen an funkarmen Orten im Vergleich zu solchen in der Nähe von Funksendemasten. Die jüngsten Beobachtungen setzen sie nun an Bäumen fort, die fest verwurzelt dauerhaft den Strahlungen ausgesetzt sind.

 Ärzteinitiative Bamberger Appell

 

 

 

 

22 Gedanken zu „Zunahme schwerer Baumschäden im Strahlungsfeld von Mobilfunksendeanlagen

  1. Diese Dokumentation lässt keinen Zweifel daran, dass Baumschäden unter Einfluss von Hochfrequenz endlich wissenschaftlich untersucht werden müssen um weiteren Schaden abzuwenden. Es ist Gefahr im Verzug. Die bayrischen Landesbehörden sind aufgefordert in der laufenden Vegetationsperiode, also noch jetzt im August, die Ursachen der zahlreichen Baumschäden in Bamberg zu suchen. Die Hochfrequenzbelastung muss hierbei differentialdiagnostisch miteinbezogen werden.
    Auch in anderen Regionen, wie im Landkreis Schwäbisch Hall, sind Baumschäden in Strahlungskegeln von Mobilfunkantennen deutlich sichtbar. So ist zu beobachten, dass sich Mobilfunkanlagen, ursprünglich umgeben von Wald, kontinuierlich einen immer größer werdenden Kranz und ganze Schneisen freibrennen. So gut wie in der Zeitreihe am Beispiel Bamberg sind diese Schäden aber bislang nicht festgehalten. Deshalb sind die bayrischen Landesämter nun unmittelbar gefragt.

    Bereits 1992 hat der eingangs im Artikel erwähnte Dr. A. Bernatzky in der 5. Auflage seines Grundlagenwerks Baumkunde und Baumpflege auf die Schädigung von Nadel- und Laubbäumen unter Hochfrequenzbelastung hingewiesen und damit eine Erklärung für das Waldsterben, insbesondere in Regionen ohne hohe Schadstoffbelastung, wie z. B. in den Hochlagen des Schwarzwaldes, geliefert. In seinem Buch zeigt er eindrücklich wie fein austariert die Natur ist und wie gefährlich es ist, in diese Balance einzugreifen. Zitat: „Diese geringe Leistungsdichte der biologischen Systeme entwickelte sich im Laufe der Evolution aus der Notwendigkeit der dicht nebeneinanderstehenden Organismen, auch der Bäume, durch die eigene Informationsübermittlung nicht die der benachbarten Bäume zu stören, also nicht als Störsender zu wirken.“
    Bernatzky erläutert u.a. wie Mobilfunkstrahlung ins Zellgeschehen der Bäume eingreift, die Wasserleitbahnen verengt, die Durchlässigkeit der Zellwände und die Hormonproduktion beeinflusst – Fakten, die auch auf uns Menschen zutreffen.
    Die heutigen Werte der technisch erzeugten Strahlen liegen beim Millionenfachen der natürlichen Strahlung.

    Obwohl der Politik die schädigende Wirkung von Hochfrequenz mehrfach und von verschiedenen Fachleuten dargelegt worden ist – so z. B. 1990 dem damaligen Bundesminister für Forschung und Technologie Dr. Riesenhuber – wurde und wird die Forschung anhaltend blockiert und der Mobilfunkausbau bekanntermaßen immer weiter vorangetrieben.
    Auch der 2004 geforderte Ausbaustopp der Mobilfunktechnologie, den 130 Ärztinnen und Ärzte aus Bamberg (Bamberger Ärzteappell) unterschrieben haben, wurde ignoriert. Herzlichen Dank an dieser Stelle für das unermüdlich anhaltende Engagement der Bamberger Ärzteinitiative!
    Die inzwischen zahllosen Schreiben an Verantwortungsträger in Politik und Verwaltung sind dokumentiert. In naher Zukunft werden alle Verantwortlichen und Handlungsunwilligen zur Verantwortung gezogen werden – in Bayern, wie in anderen Bundesländern, wie im Bund.

  2. Mobilfunk, TETRA-Funk und technologische Strahlenbelastungen in der Kritik

    „Die Schädigungen, die von radioaktiver Strahlung ausgehen, sind identisch mit den Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen. Die Schädigungen sind so ähnlich, dass man sie nur unschwer unterscheiden kann“. Prof. Dr. Heyo Eckel, Radiologe, Univ. Göttingen, stellv. Vorsitzender des Ausschusses Gesundheit und Umwelt der Bundesärztekammer, Vorsitzender d. niedersächsischen Landesstiftung für Tschernobyl.

    Die Gefahren und Risiken von Mobilfunk, TETRA-Funk (Behördenfunk, Mobilfunknetz mit über 10 000 geplanten Sendeanlagen) und zahlreichen weiteren technologischen Strahlenbelastungen sind gravierend. Dies sei ein Beitrag zur bisher unzulänglich geführten Not-wendigen öffentlichen Diskussion.

    „Die „Wahrheit“ von heute ist der Irrtum von morgen“ (Dr. med. Joachim Mutter)

    In der Vergangenheit wurden die Gefahren von Asbest, Holzschutzmitteln, Blei, Dioxin, DDT, Contergan, Amalgam, quecksilberhaltigem Zahnungspulver, Radar, Radioaktivität, Benzol, Tabakrauch u.a.m. verharmlost. Viele Menschen kamen dadurch zu Schaden oder starben an den Folgen des unverantwortlichen Umgangs mit diesen gefährlichen Substanzen und Technologien. Kaum jemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen.

    Unlängst wurde von der renommierten Organisation „Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg“ (IPPNW) dokumentiert, dass auch die Gefahr radioaktiver Strahlung jahrzehntelang „drastisch unterschätzt“ wurde. Fehler in der statistischen Auswertung. Die „Internationale Kommission für Strahlenschutz“ nahm die falschen Daten als Grundlage für Strahlen Grenzwerte: „Auf der Grundlage solcher falscher, aber „wissenschaftlich“ legitimierter Daten wurden Strahlenwirkungskurven erstellt. Diese wiederum dienten viele Jahre dazu, Niedrigstrahlung zu verharmlosen und Menschen einer gefährlichen Strahlenbelastung auszusetzen, z.B. beim Arbeitsschutz“, heißt es im Papier der IPPNW. Erst seit 5 Jahren ist es allgemein akzeptiert, dass bei jeder Strahlendosis Krebs ausgelöst werden kann. (BEIR VII Report).“

    So leicht kann das geschehen. Dieser Sachverhalt zeigt, dass dringend notwendig ist, es „offizielle“ und „wissenschaftliche“ Grenzwertfestlegungen kritisch zu hinterfragen. Das kann Leben retten und Menschen vor großem Leid bewahren.

    Jetzt lautet das Thema: Gefahren durch weitere technologische Strahlenbelastungen wie und Mobilfunk und TETRA-Funk. Wollen wir damit wieder so umgehen wie mit radioaktiver Strahlung, Asbest, Holzschutzmitteln etc.? Es sieht ganz danach aus: Die UMTS-Grenzwerte z.B. wurden in Deutschland bei 10 000 000 (zehn Millionen) Mikrowatt/qm festgelegt, mindestens 10 000 000 000 (zehn Milliarden) -fach über der natürlichen Strahlung. Baubiologisch wird eine starke(!) Anomalie mit ca 5Mikrowatt/qm definiert.

    Die Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung wurden von einer Personengruppe namens „ICNIRP“ (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) erstellt. Eine mit Wasser-Gel gefüllte Plastikpuppe (einmal auch eine Leiche) wurde hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Puppe innerhalb von 30 Min. um 1°C erwärmt, wenn man sie mit einer Leistung von 4 W/kg bestrahlt Das bedeutet: Bei der Festlegung des Grenzwertes für elektromagnetische Strahlung wurde nur die thermische Kurzzeitwirkung berücksichtigt! Auf dem Staatsgebiet der BRD gelten somit diese für Puppen und Leichen unbedenklichen Grenzwerte. Politik, Verwaltung und ein Großteil der Presse übernehmen diese „überzeugende“ Argumentation unkritisch.

    Darüberhinaus ist eine „Diskussion“, die sich allein auf die „Grenzwerte“ beschränkt, sachlich völlig unzureichend. Auch Frequenz und Pulsung sind Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Die Wirkungen vom gepulsten Mikrowellen am Beispiel TETRA-Funk sind u.a.:

    1. Zerstörung des Kurz-und Langzeit Gedächtnisses durch Unterbrechung des Kalzium-Refluxes von den Synapsen als Effekt der 17,6 Hertz Pulsung. „…Dieser Kalziumverlust aus der Körper- und Nervenzelle muss zwangsläufig mit vermehrten Muskelkrämpfen, Muskelschwäche, Nervenleitstörungen sowie einer erhöhten Allergierate Hand in Hand gehen…“ „…Der pathologische Kalzium-Ionenausfluß aus den Zellen in Intensitätsbereichen von mehrfach hundertausendfach unter den Grenzwerten (D-Netz mit 450.000nW/cm², E-Netz mit 950.000nW/cm²) wurde im Bundesanzeiger Nr.43 Frühjahr 1992 von der Strahlenschutzkommission SSK als wissenschaftlich unstrittig anerkannt!…“

    2. Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, „…Auch hinsichtlich der „Öffnung der Blut-Hirn-Schranke“ fällt die TETRA-Frequenz von 17,6 HZ voll in ein biologisches Fenster. Schon bei so geringen Strahlenintensitäten von 100- 500 nW/cm² ist dies Aufbrechen der Blut-Hirn-Schranke mit Einwandern wasserlöslicher Stoffwechselschlacken, Ökogifte und Blut-Eiweißen, der „Albumine“, ins Zentralnervensystem im wissenschaftlichen versuch zu beobachten. Und das mit fatalen Folgen: es kommt im ganzen Gehirn zu verstreuten „Mini-Ödemen“, vielfältig punktuellen Aufquellungen, innerhalb derer nicht regenerierbare Hirnzellen unwiederbringlich „zu Tode gequetscht werden“ und im mikroskopischen Bild dann als „dunkle Neurone“, als „dark neurons“, in Erscheinung treten. Diese aber gelten unstrittig als mögliche Ausgangspunkte schwerer neurodegenerativer Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, seniler Demenz u.a.“

    3. Unterbrechung der Synapsen, also des Nerven-Netzwerks. …Nicht nur neurologische Störungen können aus ELF-modulierten Hochfrequenzen resultieren: unstrittig sind auch psychische und psychiatrische Auswirkungen auch manipulativer Art. So referierte der bekannte Arzt und Forscher Dr. A. Puharich am 6. Weltkongress der internationalen Ozongesellschaft in Washington D.C. (festgehalten im Tagungsband) dass bereits 1977 darüber berichtet und 1982 von der US-Navy bestätigt wurde, dass ELF-Signale psychoaktiv sind, und durch Bestrahlung einer Versuchsperson mit 6,66 Hz tiefe Depression und bei 11 Hz manisch zerstörerisches Verhalten ausgelöst werden kann .

    4. Verhaltens- und Charakteränderungen, erhöhte Suggestibilität

    5. Zellveränderungen als Vorstufe zu Tumor Wachstum

    Herr Dr. med. Wolf Bergmann, Freiburg, schreibt zu diesem Thema: …“Zeitgleich mit dem flächendeckenden Ausbau des Mobilfunks zu Beginn der 90-er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden von einem privaten Verein aus industrienahen Technikern, Ingenieuren und Physikern, der sich den Namen ICNIRP gab (International Commission on Non Ionising Radiation Protection), Grenzwerte für die Strahlenbelastung durch Mobilfunk aufgestellt. Diese Werte wurden 1996 vom Bundestag in der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung zum Gesetz erhoben. Seither berufen sich Industrie, Behörden, Politiker, Justiz und Medien auf diese Werte. Es wird behauptet, bei Einhaltung dieser Grenzwerte bestehe keine Gefahr für Mensch und Natur durch Mobilfunkstrahlung. Diese Behauptung ist wissenschaftlich falsch und sachlich absurd, vor allem aber gesundheits- und lebensgefährdend.

    • Die Werte wurden an Leichen und Puppen ermittelt und beziehen sich ausschließlich auf die Erwärmung von totem Gewebe.

    • Sie wurden ermittelt mit einer einzigen ungepulsten Mobilfunkfrequenz während einer Kurzzeitbestrahlung von wenigen Minuten. Die Flut von Mikrowellenfrequenzen und Pulsungen, mit denen wir heute gleichzeitig bestrahlt werden (D- und E-Netz, UMTS, DECT, WLAN, GPRS, EDGE, WiMax, TETRA, digitales Radio und Fernsehen usw.), wurde überhaupt nicht berücksichtigt. Auch nicht deren Potenzierung mit anderen Umweltbelastungen wie z.B. Schwermetallen, Ozon usw.

    • Diese Werte wurden abgeleitet von Werten, die zum Schutz von gesunden, erwachsenen Antennenarbeitern vor übermäßiger Erwärmung bei Arbeiten in Antennennähe aufgestellt wurden. Durch eine willkürliche Rechenmanipulation wurden sie im Nachhinein zu Schutzwerten für die allgemeine Bevölkerung umfunktioniert. Für diese Umdeutung gibt es weder eine Datenbasis noch Forschungsgrundlagen.

    • Diese Werte hatten von Anfang an keinerlei Bezug zu den biologischen Wirkungen von Mobilfunkfrequenzen auf lebende Organismen und haben daher mit der Frage von Gesundheitsschutz überhaupt nichts zu tun.
    • Die ICNIRP selbst gibt im Kleingedruckten zu, dass sie mit diesen Werten nichts aussagen kann über die nichtthermischen biologischen Wirkungen und über Langzeitwirkungen….“
    Dr. Dr. George L. Carlo, Arzt und Rechtsanwalt, war von 1993 bis 1999 Leiter eines 28,5 Millionen Dollar Forschungsprogramms, das von der US-Mobilfunkindustrie in Auftrag gegeben und finanziert worden war. Es ging dabei um die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Mobiltelefonen auf die menschliche Gesundheit. Im Frühjahr 1999 fanden die Forscher, die er beauftragt hatte, unerwartet alarmierende Ergebnisse, wie etwa Schäden am Genom und ein erhöhtes Risiko an Gehirntumoren, einem Uvealmelanom (Augentumor) oder einem Akustikusneurinom zu erkranken. Carlo wurde verboten, seine Ergebnisse an die Öffentlichkeit zu bringen. Daran hielt er sich nicht. Er versuchte in einer Art Vortragsmarathon, Vertreter aus Mobilfunkindustrie und Politik zum offenen Dialog zu bewegen und Veränderungen zum Schutz der Bevölkerung anzumahnen. Dies gelang ihm nicht. Nachdem Dr. Carlo „Angebote“ der Mobilfunkindustrie Stillschweigen zu bewahren abgelehnt hatte, begann die Industrie, sich auf breiter Front von ihm und seinen Forschungsergebnissen zu distanzieren. Es wurde üble Gerüchte über sein Berufs- und Privatleben in Umlauf gebracht. Seine Scheidungsunterlagen wurden öffentlich gemacht. Dann begannen die persönlichen Angriffe. Er wurde finanziell und körperlich bedroht. Sein Wohnhaus wurde per Brandstiftung (Aussage der Behörden) zerstört. Dr. Carlo konnte unverletzt entkommen. Er betreibt die Datenbank https://www.health-concerns.org „Die Industrie manipuliert die Wissenschaft und vermittelt der Öffentlichkeit, dass diese Studien die Sicherheit von „Handys“ beweisen. Das ist wissenschaftlicher Betrug.“ George L. Carlo, Ph.D., M.S., J.D.

    Im „Freiburger Appell“, fordern über 2000 praktizierende Ärzte aufgrund Ihrer Erkenntnis der ansteigenden Zahl an schweren und chronischen Krankheiten u.a. massive Reduzierungen der Funkleistungen und eine Überarbeitung des DECT-Standards:

    „Aus großer Sorge um die Gesundheit unserer Mitmenschen wenden wir uns als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen speziell der Umweltmedizin, an die Ärzteschaft, an Verantwortliche in Gesundheitswesen und Politik sowie an die Öffentlichkeit.

    Wir beobachten in den letzten Jahren bei unseren Patientinnen und Patienten einen dramatischen Anstieg schwerer und chronischer Erkrankungen, insbesondere

    -Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität)
    -Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind
    -Herzrhythmusstörungen
    -Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen
    -hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
    -Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore

    Wir beobachten außerdem ein immer zahlreicheres Auftreten von unterschiedlichen, oft bei Patienten als psychosomatisch fehlgedeuteten Störungen wie

    -Kopfschmerzen und Migräne
    -chronische Erschöpfung
    -innere Unruhe
    -Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
    -Ohrgeräusche
    -Infektanfälligkeit
    -Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind

    um nur die auffälligsten Symptome zu nennen.

    Da uns Wohnumfeld und Gewohnheiten unserer Patienten in der Regel bekannt sind, sehen wir, speziell nach gezielter Befragung, immer häufiger einen deutlichen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und dem Beginn einer Funkbelastung z.B. in Form einer

    -Installation einer Mobilfunkanlage im näheren Umkreis der Patienten
    -Intensiven Handynutzung
    -Anschaffung eines DECT , Schnurlos -Telefons im eigenen Haus oder in der Nachbarschaft.

    Wir können nicht mehr an ein rein zufälliges Zusammentreffen glauben, denn zu oft beobachten wir eine auffällige Häufung bestimmter Krankheiten in entsprechend funkbelasteten Gebieten oder Wohneinheiten,

    zu oft bessert sich die Krankheit oder verschwinden monate- bis jahrelange Beschwerden in relativ kurzer Zeit nach Reduzierung oder Eliminierung einer Funkbelastung im Umfeld des Patienten,

    zu oft bestätigen zudem baubiologische Messungen außergewöhnlicher elektromagnetischer Funkintensitäten vor Ort unsere Beobachtungen.

    Aufgrund unserer täglichen Erfahrungen halten wir die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckende Mobilfunktechnologie und die seit 1995 käuflichen Schnurlostelefone nach DECT – Standard für einen der wesentlichen Auslöser dieser fatalen Entwicklung! Diesen gepulsten Mikrowellen kann sich niemand mehr ganz entziehen.

    Sie verstärken das Risiko bereits bestehender chemischer und physikalischer Umwelteinwirkungen, belasten zusätzlich die Immunabwehr und können die bisher noch ausgleichenden Gegenregulationsmechanismen zum Erliegen bringen.

    Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen.

    Unsere therapeutischen Bemühungen um die Wiederherstellung der Gesundheit bleiben immer häufiger ohne Erfolg. Denn das ungehinderte Eindringen der Dauerstrahlung in Wohn- und Arbeitsbereiche, speziell in Kinder- und Schlafzimmer, die wir als äußerst wichtige Orte der Entspannung, Regeneration und Heilung ansehen, verursacht pausenlosen Stress und verhindert eine grundlegende Erholung des Kranken.

    Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung sehen wir uns verpflichtet, unsere Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen, insbesondere nachdem wir hörten, dass die Gerichte eine Gefährdung durch Mobilfunk als rein hypothetisch betrachten.

    Was wir in unserem Praxisalltag erleben ist alles andere als hypothetisch! Wir sehen die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die, anstatt den Schutz der Bevölkerung vor den Kurz- und besonders Langzeitauswirkungen der Mobilfunkstrahlen zum Handlungsmaßstab zu nehmen, sich dem Diktat einer längst hinreichend als gefährlich erkannten Technologie unterwirft.

    Es ist für uns der Beginn einer sehr ernst zu nehmenden Entwicklung, durch welche die Gesundheit vieler Menschen bedroht wird.

    Wir lassen uns nicht länger vertrösten auf weitere, irreale Forschungsergebnisse, die erfahrungsgemäß oftmals von der Industrie beeinflusst werden, während beweiskräftige Untersuchungen ignoriert werden.

    Wir halten es für dringend erforderlich, jetzt zu handeln!

    Als Ärzte sind wir vor allem Anwälte unserer Patienten. Im Interesse aller Betroffenen, deren Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit derzeit aufs Spiel gesetzt werden, appellieren wir an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen.

    Unterstützen Sie mit Ihrem ganzen Einfluss unsere Forderungen:

    Neue gesundheitsverträgliche Kommunikationstechniken mit interessenunabhängiger Abwägung der Risiken speziell vor deren Einführung.

    und als Sofortmaßnahmen und Übergangsregelung:

    Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen auf ein biologisch vertretbares Maß speziell in Schlaf- und Regenerationsbereichen.

    Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, damit die Strahlungsbelastung nicht noch um ein Vielfaches zunimmt.

    Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen, was für eine Demokratie selbstverständlich sein sollte.

    Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder und somit bewussterer Umgang.

    Handyverbot für Kinder und Nutzungseinschränkung für Jugendliche

    Verbot der Handy-Benutzung und DECT – Telefone in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Veranstaltungsstätten, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln analog dem Rauchverbot.

    Handy- und Mobilfunkfreie Zonen analog autofreien Bereichen

    Überarbeitung des DECT – Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden.

    Industrie unabhängige Forschung endlich unter Einbeziehung der reichlich vorhandenen kritischen Forschungsergebnisse und unserer ärztlichen Beobachtungen….“

    …Auch „die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) warnt vor den Folgen von Handy- und Schnurlostelefonie. Laut ÖÄK haben erstmals auch epidemiologische Untersuchungen ergeben, dass vor allem das Handy Schädigungen der Erbsubstanz sowie ein erhöhtes Tumor-Risiko verursachen kann….“

    Für die Belastung durch Handymasten und die Basisstationen von Schnurlostelefonen können immer mehr Beweise gefunden werden. Unzählige Fallberichte zeigen zum Teil deutliche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit. In diesen Untersuchungen zeigten sich bei Anrainern von Handymasten unter anderem vermehrt Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Energielosigkeit und Depressionen. Diese Symptome hätten in den vergangenen Jahren zugenommen….“

    In die Standortentscheidungen bezüglich der Mikrowellenmasten wird regelmäßig die Bevölkerung nicht mit einbezogen. Öffentliche Debatten finden nicht statt. Funktechnische Entscheidungen mit für die Gesundheit der Bevölkerung gefährlichen Auswirkungen werden an der Öffentlichkeit vorbei getroffen.

    Was mobilfunkbedingte Gefahren und Erkrankungen betrifft, ist auch die Ärzteschaft bisher nicht kritisch genug in Erscheinung getreten. Glücklicherweise gibt es eine zunehmende Zahl von engagierten und mutigen Ärztinnen und Ärzten, die das Thema nicht ignorieren und als Vorbild dienen mögen, wie z. B. Frau Dr. med. Waldmann-Selsam aus Bamberg, die schreibt:

    „Bis vor wenigen Jahren hatten viele Ärztinnen und Ärzte den offiziellen Stellungnahmen, dass nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand keine Gesundheitsschäden zu erwarten seien, vertraut. Dann jedoch wurde eine zunehmende Zahl von Kolleginnen und Kollegen durch eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit Patienten eines anderen belehrt. Wir erlebten,

    • dass vorher gesunde Anwohner, die kein Problem in der Montage eines Mobilfunksenders
    sahen, nach der Inbetriebnahme zeitgleich erkrankten.
    • dass die Weggezogenen schnell gesund wurden.
    • dass die Gebliebenen zu chronischen Patienten wurden.
    •dass Kinder, die unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Infektanfälligkeit litten, durch Entfernung des DECT-Telefons wieder beschwerdefrei waren.

    Wir erfuhren,
    • dass in Deutschland an keinem einzigen Standort die langzeitexponierten Anwohner untersucht worden waren.
    • dass es keine Studie gibt über die Auswirkung von DECT-Telefonen und deren Basisstationen auf die Nutzer in Haushalten oder an Arbeitsplätzen.

    Wir erkannten, dass es also gar keinen wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner von Mobilfunksendeanlagen und der Nutzer der DECT-Telefone gibt. Da es keine Kenntnis gibt, kann von offizieller Seite keine Aussage zum Risiko gemacht werden. Die Leitlinien Strahlenschutz vom Bundesamt für Strahlenschutz vom 01.06.2005 geben dies offen zu.

    In dieser sehr unbefriedigenden Situation führten Ärzte in den letzten zweieinhalb Jahren Erhebungen (Befragung und orientierende Messung der hochfrequenten EMF) bei über 1600 Anwohnern an 220 Standorten durch. Im Verlauf dieser Untersuchungen lernten wir weitere Ärzte kennen, die schon lange vor uns den Verdacht auf Erkrankungen durch Hochfrequenzexposition in Attesten und Schreiben an Behörden mitgeteilt hatten. Die einzelnen Ärzte wussten leider nichts voneinander und von ihren übereinstimmenden Feststellungen.

    Das Ergebnis all dieser ärztlichen Beobachtungen und Untersuchungen lautet:

    Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, Handy, WLAN u.a.) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild. Die aus einer Vielzahl von vorliegenden Fallbeschreibungen ausgewählten Beispiele belegen:

    • Menschen erkrankten durch Mobilfunksender, Richtfunksender, Rundfunk- und Fernsehsender, Handy, WLAN u.a.( zu Hause, am Arbeitsplatz, im Krankenhaus).
    • Menschen erkrankten durch DECT-Telefone (am eigenen, an denen von Nachbarn, am
    Arbeitsplatz).
    • Menschen versuchten, sich vor der Hochfrequenzexposition zu schützen, sofern sie den kausalen Zusammenhang zwischen Symptomen und Hochfrequenz erkannt hatten.
    • Sie entfernten das eigene DECT-Telefon und versuchten Nachbarn und Arbeitgeber ihr
    Problem verständlich zu machen.
    • Sie stießen oft auf Unverständnis und Ablehnung und mussten flüchten.
    • Sie schafften sich zum Schutz vor der Hochfrequenzstrahlung Vorhänge, feinmaschige Gitter,
    Tapeten, neue Fenster, Spezialfarbe, Spezialgewebe, Putz, Baldachine und in Einzelfällen
    einen Schutzanzug an.
    • Oder die Betroffenen zogen in den Keller, in rückwärtige Zimmer oder sie zogen aus. Aber
    wohin? Wo ist man sicher? Wo hat man Schutz und dies auf Dauer?
    • Oder sie suchten für die Nacht unbelastete Ort auf: Bekannte, Verwandte, Gartenhäuschen,
    Auto, Zeltplatz oder Wald…“

    …“Die Zeit drängt. Die Not und die Verzweiflung vieler Menschen ist groß. Aus ärztlicher Sicht handelt es sich flächendeckendend um medizinische Notfälle, die sofortiges Handeln erfordern…“

    Politische Gremien und Verwaltungen entscheiden auf Basis unhaltbarer Parameter über Gesundheit, über Leben und Tod der Bürgerinnen und Bürger. Hierzu noch einmal Herr Dr. med. Wolf Bergmann:

    …„Wenn Behörden oder Industrie Messungen durchführen, kommen sie stets zu dem Schluss, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Darin steckt ein doppelter Betrug: Die Messungen sind völlig überflüssig. Denn die Grenzwerte sind derartig überhöht, dass sie von den Sendeanlagen technisch gar nicht erreicht werden können und dieses Ergebnis immer schon von vornherein feststeht. Zusätzlich wird aber von der tatsächlichen Strahlenbelastung immer nur der sog. Mittelwert gemessen und nicht die tatsächliche Spitzenbelastung. Das ist dasselbe Vorgehen, wie wenn Sie Ihre Hand 5 mal in der Minute für 2 Sekunden in kochendes Wasser halten und sonst in 20 Grad warmes Wasser. Dann kommen die Experten und rechnen Ihnen aus, dass sie im Mittel Ihre Hand in 33,3 Grad warmes Wasser gehalten haben und deshalb Ihre Hand gar nicht verbrannt sein kann.

    Dies alles bedeutet: Die Grenzwerte ermöglichen auf „legale“ Weise die völlig unkontrollierte Schädigung mit immer neuen Frequenzen, von denen wissenschaftlich gesichert ist, dass jede einzelne Mensch und Natur schädigt. Deren Gesamtschädigungspotential ist nie untersucht worden und wird von diesen Grenzwerten natürlich überhaupt nicht erfasst. Ebenso wenig wie die Frage, in welcher besonderen Weise Kinder, Schwangere, Kranke und alte Menschen betroffen sind…“

    Abschließend sollte erwähnt werden, dass keine Versicherung Mobilfunkschäden versichert, ebenso wenig wie Atomkraftwerke, Agro-Gentechnologien und Kriegsereignisse. Die Allgemeinheit, d. h. die Bürgerinnen und Bürger tragen die gravierenden Risiken und Verluste.

    Aussagen von Fachleuten und Wissenschaftlern zum Thema Mobilfunk. Zusammenstellung: Dr. Claus Scheingraber – Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V.

    Prof. Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: „Wir wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den Menschen stärker einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische Prozesse ein.“ Es handelt sich dabei um Stärken, wie sie täglich in der Umgebung von Mobilfunksendern abgegeben werden.
    Prof. Dr. Alexander Borbely, Institut für Toxikologie, Zürich: „Veränderungen im EEG traten nach 15 Minuten Ein¬schaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase.“
    Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, (emeritierter Leiter) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: „Die Forschungen berücksichtigen nur die Wärmewirkung durch elektromagnetische Strahlung.“ Und: „Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“
    Prof. Dr. Maria Blettner, (Prof. Bernhardts Nachfolgerin) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: „Die Grenzwerte beruhen auf thermischen Effekten, weil das die einzigen Effekte sind, die man bisher tatsächlich nachgewiesen hat.“
    Prof.Dr. Arne Brun, Dr. Bertil Perssion und Prof.Dr. Leif Salford, Universität Lund, Schweden: „Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen, wie man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen aus, verursacht durch diese Felder. Proteine und Schadstoffe durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie von der Strahlung geöffnet wurde.“
    Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln Universität, Canterbury, Neuseeland: „Die Bewertungen der ICNIRP von 1998 sind fehlerhaft und enthalten ein Muster von Voreingenommenheit, bedeutenden Fehlern, Weglassungen und absichtlichen Verdrehungen. Falls die Bewertungen angenommen werden, verfehlen sie den öffentlichen Gesundheitsschutz.“
    Dr. Bill Curry, EMSciTek, Glen Ellyn, USA: „Bei der Aufstellung von Mobilfunk- Basisstationen wird eine Interaktion mit der vorhandenen Hintergrundstrahlung durch Funkquellen niedrigerer Frequenzen (Rundfunk und Fernsehen) nicht beachtet.“
    Prof. Dr. Vittorio Colletti, Dir. der HNO-Klinik, Verona: “ Schon ein 2-minütiges Handy-Gespäch stresst den Hörnerv stark. Es dauert 8 Minuten, bis der Hörnerv die Ausgangspotentiale vor dem Gespräch wieder erreicht hat.“
    Prof. Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen Institutes der Berliner Charité und Direktor des Institutes für Stressforschung: „Biologische Wirkungen bestehen unbestreitbar. Über Zusammenhänge mit Krankheiten, speziell Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungsergebnisse vor. Elektromagnetische Felder können als negativer Stress bewertet werden, dessen pathogene Wirkung eventuell erst nach Jahren sichtbar wird.“
    Prof. Dr. Heyo Eckel, Leiter des Umweltausschusses der Bundesärztekammer: „Es gibt gewichtige Hinweise für Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält.“
    Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick: „Während des ‚kalten Krieges‘ war die Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften in Moskau, die die Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchführte, Gesundheitsschäden beim Botschaftspersonal zu verursachen, erfolgreich. Die eingesetzten Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation.“
    Prof. Dr. Jöckel, Universität Essen: „Es besteht ein 4-fach höheres Risiko durch den Gebrauch eines Handy´s einen Augentumor zu bekommen. Die Erkrankung wird aber erst 10 Jahre später sichtbar.“
    Prof. Dipl.-Ing. Günter Käs, (emer. Leiter des Insitut für HF- u. Radartechnik) Uni der BW-Hochschule, Mch.-Neubiberg: „Die Grenzwerte in Deutschland sind reichlich hoch. In Russland werden in der Medizin gepulste Mikrowellen zu Therapiezwecken eingesetzt, die nachweislich wirken; diese liegen beim 10.000stel der deutschen Grenzwerte. Die Strahlung der Mobilfunknetze liegt zwar unter den Grenzwerten, aber diese orientieren sich nicht an der Gesundheit.“
    Dr. Lebrecht von Klitzing, Intern. Institut für Biophysik, Neuss: „Gepulste Mikrowellen sind biologisch kritisch“. Er fand bei Hirnstrommessungen auffällige Spitzen im menschlichen EEG, aber nur unter Einfluss gepulster Wellen, bei ungepulsten Signalen waren dies Auffälligkeiten nicht feststellbar.
    Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Fakultät, Universität, Hannover: „Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, welches bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten.“
    Dr. Dan Lyle, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: „Gepulste Mikrowellen schädigen das Immunsystem und stören Neurotransmitterabläufe.“
    Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller, Universität Wien: „Gibt es schon für Handys zu wenig Studien, für Sendemasten gibt es so gut wie keine. Für biologische Beein¬trächtigungen spielt die Zeitdauer eine große Rolle, in der man den Mikrowellen ausgesetzt ist. Es ist noch völlig unbekannt, wie hoch der Schwellenwert ist, das heißt, ab welchem Wert es gefährlich wird. Fest steht, die Risiken werden unterschätzt. Es gibt etliche Studien, die im Hinblick auf ein Krebsrisiko sehr beunruhigend sind.“
    Dr. H.P. Neitzke, Ecolog-Institut, Hannover: „Beeinträchtigungen des Immunsystems sind vielfach nachgewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Mobilfunkfelder krebsfördernde Wirkung haben, also dass Krebs sich im Einfluss der Felder schneller entwickelt und fataler verläuft als nor¬malerweise. Es wurde nachgewiesen, dass vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden mit allen Konsequenzen, die das haben kann. Es gibt Störungen vieler Zellfunktionen, was besonders bedenklich stimmt. Die Auswirkung, die das alles auf den Organismus hat, können wir noch gar nicht abschätzen.“
    Dr. Michael Repacholi, Beauftragter der WHO für elektromagnetische Felder: „Die Lymphknotenkrebsrate bei Versuchsmäusen war mehr als doppelt so hoch, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal täglich eine halbe Stunde mit gepulsten elektromagnetischen Handywellen bestrahlt wurden. Es ist offensichtlich, dass es Gesundheitsrisiken gibt.“
    Dr. Olaf Schulz (Amtskollege von Prof. Blettner) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: „Mit den Grenzwerten werden nur die zur Zeit wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen ausgeschlossen. Weitere Verdachtsmomente, die man hat, werden dabei nicht berück¬sichtigt. Diese Verdachtsmomente geben Anlass zur Vorsorge.“
    Prof. Dr. Cyril W. Smith, Manchester, GB: „Es muss herausgefunden werden, was diese Frequenzen bewirken und was sie bei Krankheit und Gesundheit steuern.“
    Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger, RWTH, Aachen: „Verordnung und Standortbescheinigung bieten keinen Schutz. Die Behauptung einer Schutzwirkung durch die Behörden ist als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen des Betrugs und schließt grob fahrläs¬sige bis absichtliche Gefährdung und Körperverletzung ein.“
    Prof. Dr. Dr. Andras Varga, (emer. Leiter des Hygiene-Institutes) Universität Heidelberg: „Die deutschen Grenzwerte sind zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer Grenzwerte bestrahlt und jedes Hühner-Embryo getötet! Kein einziges Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus der Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde Tiere.“
    Prof. Dr. Waltraud Wagner, Marburg: „ So erzeugen schwache elektromagnetische Felder über strukturierende Wirkungen Katarakte in den Augenlinsen.“

    Die fortgesetzte, unausweichliche und zwangsweise Bestrahlung der Bevölkerung mit gepulsten und ungepulsten Mikrowellen betrifft nicht nur technische und medizinische Sachgebiete. Sie ist vielmehr auch ein rechtliches und politisches Thema, das zu lange und systematisch ignoriert und vermieden wurde.
    Daher muss gefordert werden:
    1. Die unausweichliche und zwangsweise Bestrahlung der Bevölkerung mit gepulsten und ungepulsten Mikrowellen ist als eine Form von Gewalt einzustufen.
    2. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen der gepulsten und ungepulsten Mikrowellenstrahlung in billionenfacher Höhe der natürlichen Hintergrundstrahlung nicht unabwendbar im Sinne einer Bestrahlung per Zwang ausgesetzt sein. Hierbei sind etwaig definierte sogenannte „Grenzwerte“ in Gänze unerheblich.
    3. Die Verursacher, Betreiber und politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden haben unverzüglich die Bestrahlung der Bürgerinnen und Bürger, ihres Eigentums sowie der Häuser, Wohnungen und öffentlichen Gebäude und Einrichtungen zu unterlassen, und zwar unabhängig von jeglichen „Grenzwerten“.
    4. Die Handlungen, Duldungen und Unterlassungen der Verursacher, Betreiber und politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden, die Bürgerinnen und Bürger zu einer systematischen und stetigen Bestrahlung mit gepulsten und ungepulsten Mikrowellen zu zwingen, sind nicht mit den Grundrechten dieser vereinbar.
    5. Die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger wiegen grundsätzlich schwerer und sind grundsätzlich höher zu bewerten als das „Recht“ der Betreiber und politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden auf eine fortgesetzte Bestrahlung der Bevölkerung, deren Eigentum, der öffentlichen Gebäude und Einrichtungen sowie der Biosphäre.

    • 2011 war insbes. während der Vegetationsphase ein herausragend trockenes Jahr im mittleren Deutschland. Leute mit vielen Bäumen im Garten wissen, dass die Laubmengen geringer waren; auch die Rasenmäher hatten weniger zu tun.

      • Trockenschäden, die Bäume direkt am Wasser genauso betreffen wie andere?
        Schäden durch Wassermangel bei neu gepflanzten, gut und regelmässig bewässerten Bäumen?
        Trockenheit als Ursache, wenn (in einem anderen Jahr) nach schneereichem Winter und nassem Frühjahr gleich im Frühsommer die Blätter vom Rand her verdorren?

  3. Insbesondere diejenigen unter uns, die immer noch –
    wohl auf Grund von absichtlichen offiziellen Fehlinformationen –
    Zweifel an der Schädlichkeit einer Dauerbelastung mit hochfrequenter Strahlung
    (Mobilfunk, UMTS, LTE, DECT, WLAN, …) haben,
    mögen sich doch einmal mit Verstand diese Bilder und vielleicht auch noch die Erklärungen dazu ansehen…

    Diese sind absolut glaubwürdig und diese Erkenntnisse sind u.a. von Medizinern zusammengetragen worden.
    Dies ist nur eine kleine Auswahl davon!

    Krank gemacht + weggeworfen!
    Günter Ostermaier

    Ich leide seit dem 11. April 2002 nach einer Schädigung durch die Inbetriebnahme eines Mobilfunksenders im Abstand von 5 – 10 m unerträglich unter Funkeinflüssen jeglicher Art!

  4. Immer wird von Umweltschutz geredet,und dann fällt niemandem etwas auf.Die selben Baumschäden sind überall,auch bei uns im Garten,in Haarbach,Bad Birnbach,Bad Grießbach,Bad Füssing,Pfarrkirchen am Krankenhausparkplatz und in Vilshofen.Anscheinend darf man bei Mobilfunk nicht hinschauen.

  5. Bäume können nicht umziehen, auswandern, flüchten. Bäume stehen 24 Stunden lebenslänglich bzw. bis zur Holzfällung an ein und demselben Standort. Ein Standort, der im Moment des Keimens noch idealen Wachstumsbedingungen entsprochen hat, sich jedoch im Laufe der Zeit rasanter verändert als Wetter und Klima. Autoabgase werden durch technische Errungenschaften reduziert, was dem Baum an einer verkehrsreichen Straße zugute kommen soll. Doch wo viele Menschen auf der Straße verkehren, da wird auch viel mobil telefoniert. Um das zu ermöglichen, werden die Straßen mit Mobilfunkmasten zugepflastert, damit der autofahrende Mensch überall und akustisch einwandfrei mit dem Handy telefonieren kann.
    Auch der Baum erhält einwandfreien Handyempfang, obwohl er gar nicht telefonieren, sondern einfach nur wachsen will. Doch seit er in der Hochfrequenz-Strahlenkeule steht ist das ein mühsames Geschäft, und man sieht es ihm an, dass er tapfer kämpft, wenn die Krone lichter und lichter wird, die eine Seite der Blätter im August bereits in der Herbstfärbung dahinwelkt, während die senderabgewandte Seite noch im vollen Grün steht.
    Wäre der Baum ein Mensch, er würde spätestens jetzt flüchten, sich einen gesundheitsverträglicheren Strandort suchen.
    So wie zahlreiche Menschen in Oberammergau, die von mobilfunkkonformen Zeitgenossen als Spinner und Psychopathen hingestellt werden. Die Bäume im Ort bleiben und leiden weiter bis zur „Gefahr im Verzug“- Fällung, wenn abgestorbene Äste auf Autos und Menschen zu stürzen drohen. Wer mit offenen Augen durch den Ort geht, der sieht, was geschieht. Doch der Blick der meisten Menschen dort ist gesenkt, offensichtlich getrübt vom eigenen hochfrequenzinduzierten Leiden: Schlafstörungen, Immunsystemdefekten, chronische Erschöpfung…..
    Zwei Linden am Ortsausgang von Oberammergau, die von der Mobilfunkstation neben dem Bahnhofsgelände sichtbar attackiert wurden, mussten gefällt werden. Zwei junge Ersatzbäume wurden gepflanzt. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Hochfrequenzen auch diese blutjunge Lindgrün zu einem dauerhaft kränkelnden Fahlbraun mutieren werden. Wie der Baum, so der Mensch. Kranke Bäume werden gefällt, kranke Menschen, die ihrem Leiden erliegen, werden beerdigt – und es werden immer mehr Menschen, die leider viel zu früh beerdigt werden müssen.

  6. Offesichtlich bestehen auch verschiedene Meinungen! Während im Abstract zur Koniferen-Studie der Universität Wuppertal

    https://www.boomaantastingen.nl/EMF_and_conifers%5B1%5D.pdf

    steht, dass Pflanzen oder ihre Nadeln als Antennen fungieren können (In addition, the plants or their needles are surrounded by isolating material ‚air, wax‘, so that such biological structures may in fact work as antennas at technically relevant resonance frequencies), schreibt das Bayerische Landesamt für Umwelt (LFU) auf Anfrage u.a.: „Wir geben auch zu bedenken, dass der Aufbau eines Nadelbaums nicht auf den Empfang von Mobilfunkwellen hin optimiert ist; ein Nadelbaum stellt keine Yagi-Antenne für Mobilfunk dar.“

    Meinen Beobachtungen nach dürfte eher der Universität Wuppertal Recht gegeben werden.

  7. Unabhängige wissenschaftliche Erhebung ist dringend zu fordern.

    Die dokumentierten Schadbilder sind in jedem Falle geeignet, die strenge Forderung nach einer von unabhängigen Fachleuten durchzuführenden wissenschaftlichen, detaillierten differentialdiagnosti-schen Schadenserhebung und Standortuntersuchung für jeden Einzelfall zu rechtfertigen.
    Diese Forderung kann auch nicht – wie schon einmal, nämlich bei der beginnenden Diskussion zum Waldsterben,- mit Verweisen auf andere Ursachen relativiert werden. Wetterextreme (z.B. Trockenjahre, Spätfröste), problematische Standortfaktoren (gestörter Bodenwasser- und Bodenlufthaushalt, Eintrag div. Schadstoffe über Boden und Luft), Schadorganismen und durch Außeneinwirkung verursachte Stamm- und Wurzelschäden vermögen, selbst wenn sie beteiligt sein sollten, die Erscheinung vieler der hier angeführten Schadbilder nicht erschöpfend zu erklären.
    Die räumliche Verteilung der Schädigungsbereiche innerhalb der jeweiligen Baumkronen lässt nur die Annahme zu, dass zumindest zusätzliche direkte, d. h. unmittelbar auf die physiologisch reagible Blatt- und Rindenzone einwirkende abiotische Faktoren vorliegen. Die vielfach aufgezeigte Beziehung der raumgeometrischen Form der Schäden im Kronenbereich zu den Positionen von Mobilfunkantennen in deren Umgebung begründet die These, dass die Schädigung mit resultanten Effekten der Einfalls- und Dämpfungsverhältnisse (Schattierung, Beugung, Reflektion, Interferenz etc.) der von dort ausgehenden Hochfrequenzstrahlung zusammenhängt. Die rein geometrische Verteilung der Schäden innerhalb der Baumkronen mit teilweise scharfen Grenzlinien schließt systemische Pathologien aus, denn es ist kein Zusammenhang mit den biologisch bedingten morphologischen (Kronenaufbau) und physiologischen (Gefäße) Verhältnissen erkennbar.

    Wer ernsthaft die Verpflichtung zur Gesundheits- und Umweltvorsorge vertritt, kann die sehr drin-gende Notwendigkeit einer systematischen wissenschaftlichen unabhängigen Untersuchung nicht verneinen, zumal die Bilder nicht alleine stehen, siehe z. B. https://www.puls-schlag.org/baumschaeden.htm .

    In den Niederlanden wird dem Verdacht von Baumfachleuten seit 2004 nachgegangen.

    Ein wissenschaftliches Symposium 2011 befasste sich u.a. mit der Frage, ob die seit einigen Jahren auftretende stark zunehmende Verbreitung von Rinden- und Stammbeulen im Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung steht. Im Kommentar zu dem Video über das Symposium „Unknown treedamage by electromagnetic radiation“( https://vimeo.com/25270604 ) wird angemerkt:
    “Currently, trees growing in urban environments in many different countries are suffering from mal-formations of unknown origin. About 35% of all broadleaf trees is affected. Research has shown that dead cells occur at the outer layers of the tree trunk.
    Many believe that the ever increasing electromagnetic fields are the cause of these new tree deseas-es. There are different studies that proof that this field has negative influence on trees. More investi-gation is needed on this topic.“ Weitergehende Informationen sind zu finden unter https://www.boomaantastingen.nl/
    Die Videopräsentation Pecha Kucha Treedamage unter https://vimeo.com/43448852
    Hier ist eine Landkarte mit der räumlichen Verteilung der Mobilfunksender im Verhältnis zu geschädigten bzw. gesunden Bäumen zu sehen; siehe Karte Netherlands 2010, bei Laufzeit 3:00 Minuten.

    Im Ansatz steht diese Darstellung in der Tradition ökologischer Studien, die wegweisend wurden für die Aufklärung ökologisch-zivilisatorischer Risiken, wie z. B. von Snow zur Epidemiologie der Cholera im 19. sowie von Sternglass zu radioaktiver Niedrigstrahlung im 20. Jahrhundert.

    Es ist höchste Zeit für einen deutlichen Impuls aus der Zivilgesellschaft, dass diesen Hinweisen ge-folgt und der Sache auf den Grund gegangen wird.

    Helmut Breunig, Diplom-Forstwirt

  8. Könnte man nicht eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten? Könnte das irgendetwas bewirken? Dann wäre es ja einen Versuch wert.

    Schon der Verlust eines Apfelbaumes stellt – ganz abgesehen von der emotionalen Seite – einen finanziellen Verlust dar. Für jemanden, der aber eine Baumschule betreibt oder kommerziell Obst anbaut, eine Forstwirtschaft hat, für den können die Schäden auch den Ruin bedeuten. Außerdem befestigt Wald an Berghängen den Boden, hält Lawinen auf und speichert Wasser. Schäden, die durch den Wegfall dieser Funktionen entstehen, können relativ gut beziffert werden, im Gegensatz zum unbezahlbaren Wegfall der Luftreinigung, der Sauerstoffproduktion, des Lebensraums für viele Tiere und Pflanzen und des Erholungsraumes für uns Menschen.

    Interessant wäre besonders, legte man bei der Polizei als Begründung u.a.den Abstract der Lerchl-Studie vor, auf den Eva Weber in ihrem Kommentar hinweist: Genau die Frequenz, die der neue Behördenfunk nutzt, führte dabei zum stark vermehrten Absterben von Koniferen-Setzlingen.

  9. Es ist erschreckend diese Bilder zu sehen. Jeder vernüftige Mensch , der solche Bilder sieht, möchte sich doch informieren, was da los ist.
    Doch viele Menschen wollen das nicht sehen und vor allem wollen sie nicht wahrhaben, dass der Mobilfunk schuld sein soll. Wie gerne glaubt man dem dummen Satz, der immer wieder von der Politik und von den Betreibern wie eine Gehirnwäsche vorgesagt wird:“ Es kann Entwarnung gegeben werden, denn Langzeitstudien fehlen.“ Dies wurde von unserer Infrastrukturministern(in Österreich) Doris Bures gesagt und in der Zeitung veröffentlicht. So geht sie mit den Betreibern konform. Liest man diesen Satz aufmerksam, so muss man sich denken, dass die ganze Bevölkerung für dumm gehalten wird, obwohl seriöse Studien vorliegen, die aufzeigen das der Mobilfunk (wie er gefahren wird) gesundheitschädlich ist.
    Mir kömmen die Tränen, wenn ich erlebe wie tagtäglich die Menschen so sorglos mit ihren Handys umgehen, ihre Zimmer voll Funkgeräte anfüllen und sich dann wundern wieso sie nicht mehr schlafen können.Es wurde den Menschen von der Wirtschaft eingeimpft überall und ständig erreichbar sein zu müssen und so kann man sehen, wenn z.B. im Cafe irgendwo das Handy läutet, das der Besitzer stolz ist, dass es bei ihm geläutet hat. So kann unbewußt den anderen gezeigt werden. Ich bin wichtig, man wollte mich erreichen. So bekommt derjenige ein Statussymbol und er fühlt sich wichtig. Mit diesen unbewußten Abläufen der Menschenseele spielt die Mobilfunkindustrie und sie wollen die Menschen immer abhängiger machen.
    Das neueste Internet, das beste Handygerät, viele Funkgeräte wollen verkauft sein und dem Menschen wird einsuggeriet, dass er das alles braucht um dabei sein zu können.Wer will nicht dazugehören? Keiner will Außenseiter sein. Nur die Menschen die auf die künstliche Strahlung mit schlimmen Körpersymptomen reagieren, werden alls Außenseiter abgestempelt und ins psychische Eck gedrängt. Sie sind unbequem und machen ein ungutes Gefühl. So lange aber nur, bis sie selbst die Auswirkungen der Technologie
    zu spüren bekommen. Der Mobilfunkindustrie den Verantwortlichen und der Politik muss man den Vorwurf machen , denn diese wissen genau wie schädlich diese Mobilfunktechnologie auf das biologische System der Menschen wirkt und der auch Tiere und Pflanzen zum Opfer fallen. Sie lassen diesen Freilandversuch zu und haben die Frechheit den Menschen ins Gesicht zu lügen. Irgendwann wie beim Aspest oder bei den Atomkraftwerken ist der Zeitpunkt da, wo die Masse der Menschen aufwacht und die Wahrheit erkennt und ihren Tribut fordert. Der Weg dorthin ist vielleicht kürzer als man denkt.

  10. Eine Super-Dokumentation – und leider kein Einzelfall!!!! In Hildesheim sieht es genau so aus. Die Schadensbilder sind mir sehr vertraut: tote Bäume, viel zu lichte Bäume, abgestorbene Zweige, geschädigte Blätter, Nachpflanzungen, die nicht richtig wachsen,… Die Fotos könnten auch von hier stammen.
    Das erste Mal fiel es mir vor zwei oder drei Jahren an der Alfelder Straße auf, einer Straße mit zwei Spuren in jeder Richtung. In einem gut befunkten Teilbereich standen Bäume auf einem Grünstreifen in der Mitte, deren Blätter (alle oder ein Teil) bereits im frühen Sommer – bevor es richtig trocken wurde – vom Rand her gelb wurden und abstarben. Da hätte es vielleicht noch ein Streusalzschaden sein können, aber dann erwischte es einen großen Baum auf dem benachbarten Friedhof…
    Ebenso sah es bereits im Sommer 2010 auf der Autobahn A7 Richtung Süden bis über Göttingen hinaus an den Böschungen grauslich aus. (Durch Baumaßnahmen ist ein Großteil der betroffenen Sträucher und Bäume inzwischen gerodet worden). Als es mir dann wieder besser ging, weil die Strahlung nachließ, wurden die abgestorbenen Äste rapide weniger.
    In diesem Jahr sieht es in der ganzen Stadt und drumherum einfach zum Heulen aus. Trotzdem ist der Zusammenhang mit der Strahlung noch zu erkennen, z.B. in unserem Garten. Dort herrschen zwei Sender vor. Wo Sender 1 zwischen den Häusern kräftig durchschlägt (per Messung bestätigt!) , mussten wir an unserem Walnussbaum einen toten Ast absägen und der Hollunderstrauch des Nachbarn ist in der Schneise kahl. Wo Sender 2 auf den Walnussbaum trifft (Sichtkontakt, ca. 300m Abstand), ist ebenfalls ein Ast abgestorben und die Linie der Schädigungen setzt sich zum Sender hin fort mit einem Hollunder, der viel zu wenig und viel zu kleine Blätter hat, einer Kiefer, die von Jahr zu Jahr dünner aussieht, und einer schwächelnden Korkenzieherweide, deren Blätter sich gelb färben – Anfang Juli!
    Heute habe ich in einem Vorgarten einen stark geschwächten Hollunder entdeckt. Nur ein Ast war so satt grün und gut belaubt, dass ich erst ganz in der Nähe erkannte, dass er zu dem gleichen Strauch gehört : Dieser Ast ist durch einen Hausvorsprung vor der Strahlung des nächst gelegenen Senders geschützt.
    In dem Waldstück zwischen dem Kloster Marienrode und den Stadtteilen Hildesheimer Wald und Neuhof gibt es keinen gesunden, großen Baum mehr. Hier ist auch zu finden, was Eva Weber von ihrem Apfelbaum berichtet: die Rinde platzt auf wie aufgeritzt. In dem Waldstück selber gibt es keinen Sender, aber es ist förmlich umzingelt davon. Die Beispiele ließen sich fortsetzen…
    In der ganzen Stadt müssen ausserdem immer wieder Bäume gefällt werden, weil sie nicht mehr standfest sind, sondern morsch durch Pilze. Das betrifft nicht nur 130-jährige Blutbuchen, sondern auch 40- oder 60-jährige Buchen und Eichen, also „Jungspunde“, die normalerweise über gute Abwehrkräfte verfügen.
    Früher wurden wir im Frühling und Frühsommer oft lange vor dem Weckerklingeln wach und mussten das Fenster schließen, weil das Vogelkonzert zum Weiterschlafen zu laut war. Das ist nun schon das dritte Jahr in Folge nicht mehr passiert – unsere Ohren sind in Ordnung, die Vögel im Garten sind viel weniger geworden. Das lässt sich auch am Bruterfolg in den Nistkästen ablesen.
    Wenn die Schäden weiter in dem Tempo zunehmen wie seit dem letzten Jahr, gibt es in Hildesheim bald keinen Baum und keinen Vogel mehr!!! Dafür gibt’s jetzt LTE.

  11. Ich verstehe das alles einfach nicht! Warum kapieren es so wenige Menschen. Man sieht es doch so eindeutig, dass die Strahlen der Masten einen erheblichen Schaden auf die Bäume hat. Schon im Septemberg 2008 habe ich einen Bericht über Schäden an Bäumen an die Bundeskanzlerin geschickt. Daraufhin kam nur ein Schreiben der Sektretärin zurück mit dem Inhalt: „Es ist nichts bewießen und es gibt genug Studien die Beweißen, dass die Strahlung weder für Mensch oder Baum gefährlich sei“ So ein Quatsch. Die können nur nicht mehr klar denken weil Sie selber jeden Tag der Strahlenhölle durch Wlan, Handy, DECT und Masten ausgesetzt sind!
    Ich hoffe das alles kommt bald auf damit wir unser Leben in Ruhe und ohne die ständige Angst, dass man erhebliche Schäden bekommt oder einem ein Mast vor die Haustür gesetzt wird genießen können.
    Wer blind ist kann die Schäden nicht sehen spürt sie aber. Der größte Teil ist nicht blind und sieht sie trotzdem nicht oder will sie nicht sehen. Schon traurig!!!

  12. Nebst den Hochfrequentz-Expositionen in der Nähre von Funktürmen sind Bäume auch magnetischen Störzonen ausgesetzt. In Kerala/Indien ist festgestellt worden, dass Honigbienen nicht mehr zu ihren Stöcken zurückfinden, weil sie die Navigationsfähigkeit verlieren, was durch diese Magnetfeldstörungen verursacht sein könnte. Der ‚magnetischen Elektrosmog‘ kann mit dem voin mir entwickelten MSF-Neutralisator entstört werden.

  13. Pflanzen und Tiere können sich negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit durch Handystrahlung NICHT einbilden.

    Lesenswert:
    Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung Gesundheitliche und ökologische Aspekte bei mobiler Telekommunikation und Sendeanlagen, 7/2003, S. 24
    https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/15/014/1501403.pdf

    https://www.facebook.com/Mobilfunk.und.Gesundheit

    https://www.diagnose-funk.org

    https://blog.diagnose-funk.org

    https://www.mobilfunkstudien.org

  14. Man muss schon von Blindheit geschlagen, total verdummt und ein ordentliches Desinteresse aufweisen um die Folgen dieses globalen Wahnsinns zu übersehen. Warum wird das ganze immer noch belächelt, sind wir wirklich so blauäugig und naiv zu glauben, dass unsere Hüter von Recht und Ordnung wissen was sie da zulassen? Bourn-Out, Depressionen, Krebs, Allergien, Schlafstörungen, Entwicklungsstörungen usw. schnellen überprozentual in die Höhe….. warum sieht man da keiner einen Zusammenhang? Leute gönnt euch wenigsten einen erholsamen Schlaf und schaltet Euere DECT und W-Lan Geräte ab wenn Ihr schlafen geht…… :O)

  15. Man kann der engagierten Bamberger Ärztin Dr. med. Waldmann-Selsam für
    Ihre intensiven Recherchen zum Thema Baumschäden nur danken. Und es sind
    nicht nur die Bäume, sondern auch Menschen und Tiere, die durch eine ge-
    wissenlose, nur auf Profitgier ausgerichtete Ausweitung der bis heute auf Ihre Langzeitwirkungen kaum untersuchten Funkanwendungen zu Schaden kommen.

    Allein in meinem Umfeld habe ich in den letzten Jahren Dutzende von Menschen
    kennengelernt, die gesundheitliche Probleme durch die Einwirkung von hochfre-
    quenten, gepulsten, elektromagnetischen Feldern haben bzw. hatten.
    Vielen dieser Menschen ging es nach Abschaffung der Strahlungsquellen oder
    Abschirmung dagegen gesundheitlich siknifikant besser !
    Aber wir wissen ja alle: das waren nur psychische Simulanten (mit Verlaub:
    Spinner).
    Das diese ach so harmlosen Funkfelder im Humanbereich auch tödliche Auswirkungen haben können, haben die Chinesen schon vor 25 Jahren durch
    die Anwendung der elektromagnetischen Felder zur gezielten Geburtenkontrolle nachhaltig bewiesen.
    Auch die Reflexstudie von 2003 und indessen weltweit Dutzende von Studien konnte eine gentoxische Wirkung von Mobilfunkstrahlung aufzeigen.

    Aber was scheren uns die immer alarmierenden Ergebnisse weltweiter Forsch-
    ung, wo wir doch ein deutsches (zu 50 % von der Mobildunkindustrie finanziertes)
    „Mobilfunkforschungsprogramm“ haben, dass uns in steter Regelmäßigkeit
    die Ungefährlichkeit dieser Technologie suggeriert.

    So sieht auch noch kaum einer unserer Politiker einen Anlaß, sich über die gesundheitlichen Langzeitfolgen der Mobilfunkanwendungen für eine ganze Generation der heute 10-25-jährigen und über die Folgen für die Finanzierbar-
    keit unseres Gesundheitssystemes bei einem deutlichen Anstieg mobilfunk-
    bedingter Erkrankungen in der Zukunft Gedanken zu machen.
    Es gibt Fachleute, die schon heute einen solchen Zusammenhang für den
    Zeitraum von 1995-2012 sehen!

    Das ganze erinnert an die unschönen Erfahrungen mit Asbest, dass auch von
    den Behörden jahrzehntelang der Öffentlichkeit als ungefährlich „verkauft“
    wurde und heute zu den problematischten Stoffen in unserer Umwelt zählt.

    Ich denke, wir müssen dringend lernen, wieder genauer und kritischer hinzu-
    schauen und in diesem Zusammenhang auch der BOZ ein Dankeschön für
    die Veröffentlichung des Artikels von Dr. Waldmann-Selsam.

    Wenn Sie, liebe Leser, in Zukunft einmal genauer hinschauen wollen, dann betrachten Sie doch im Vorbeifahren auf der A 73 einmal den ca. 30m hohen Mobilfunkmast im Hauptsmoorwald zwischen Zeegenbachtalbrücke und
    der Ausfahrt Bamberg-Süd (auf der Ostseite der Autobahn). Rings um diesen Mast können Sie die abgestorbenen Kronen von mächtigen, in den neunziger Jahren noch gesunden Laubbäumen sehen. Die Schäden sind im obersten Bereich nahe der Sektorantennen des Mastes am größten und nehmen nach unten ab, ein typisches Schadensbild von mobilfunkbedingten Schäden, dass indessen fast an jeder Autobahn in Deutschland zu beobachten ist.

    Zum Schluss noch ein persönlicher Typ aus eigener Erfahrung: reduzieren
    Sie den Gebrauch von Funktechniken in Ihrer persönlichen Umgebung
    (Handy, DECT-Telefon, W-LAN und Co), Ihre Gesundheit wird es Ihnen
    kurz- oder langfristig danken!

  16. Dr. med. Dr. med. habil Max Daunderer sagte vor Jahren zu mir:“ Erst stirbt die Natur, dann weniger dramatisch die Menschen!“ Damals bezog er sich auf die Amalgamfüllungen in den Zähnen. Die konnte ich entfernen lassen.
    Gegen den Wahnsinn der unbegrenzten Funkerei bin ich wehrlos, obwohl ich kein Handy, kein Navi , kein Wlan oder sonstigen Funkwahnsinn besitze bzw. betreibe.
    Wo bleibt hier mein Grundrecht auf körperliche und geistige Unversehrtheit? Wer schützt 4/5 jährige Kinder vor ihren verrückten Eltern, die ihnen ein Handy aufzwingen? Dass die Bevölkerung immer verrückter wird, erlebe ich tagtäglich.

  17. Und wofür das Alles? Meist um Belanglosigkeiten per Handy auszutauschen. Oder für die Dauererreichbarkeit für den Chef.

  18. Tapfer, klug und umsichtig! Robert Becker, Chirurg und wissenschaftlicher Pionier im Bereich der biologischen Elektrizität und Rehabilitation, zweifach für den Nobelpreis nominiert, unterstreicht: „Ich habe keinen Zweifel, dass die Verbreitung der elektromagnetischen Felder das größte Element in der heutigen Umweltverschmutzung dieser Erde ist.“ Wann wird auch die übrige Presse bereit sein, sich dem Phänomen zu stellen? Bernard Stiegler weiß um die „durch manipulative Medien verursachte gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeitsstörung“. Dabei können allen mit eigenen Augen sehen, was den Bäumen durch Funk geschieht – und mit ihrem Verstand auf die Verträglichkeit für Menschen schließen. Aber haben nicht die Vorteile des Mobilfunks längst die Vernunft korrumpiert? Immer mehr Strahlung ist geplant…

  19. sehr sehr schön, ein wirklich dickes Lob allen schriftstellerisch Beteiligten. Die BOZ braucht mehr davon!
    Übrigens: wann kommen (wieder?) Aluhüte in Mode? Stahlhelme sind eigentlich ja out.

    • Im Dez. 2004 bekam ich unerklärliche gesundheitliche Beschwerden, die mich aus dem ersten Stock meines Hauses vertrieben und mir jegliche Lebensqualität und Leistungsfähigkeit nehmen. Erst Wochen danach erfuhr ich, dass auf den schon bestehenden D1-Mast in ca. 100m Entfernung von meinem Haus, zusätzlich UMTS kam. Es ist nun der achte Sommer, den ich mich nicht mehr im Garten aufhalten kann. Mit Mühe kann ich diesen nur noch notdürftig bestellen.

      Im Juni 2005, also ein halbes Jahr nach UMTS-Aufrüstung – kein trockenes Jahr – verlor mein schöner großer Apfelbaum, Mittelpunkt meines Gartens, zwei Drittel seiner Blätter. Dies lenkte meine Aufmerksamkeit auf Bäume. Starke Indizien auf Zusammenhang elektromagnetischer Felder und Pflanzenschäden sind für mich klar ersichtlich. Es stellt sich außerdem ein starkes Dickenwachstum der Stämme ein. Die Rinde, auch an den Ästen, reisst auf. Die Bäume gehen unweigerlich kaputt. Im Bereich der 220 Grad Sektorantenne bis ca. 100m Entfernung wurden schon etwa 10 Bäume entfernt. U.a. eine wunderschöne Robinie nur ca. 40 Jahre alt, etwa 50 vom Mast entfernt im Hauptstrahl. Nicht mehr standfest! Auf öffentlichem Grund wurde teilweise nachgepflanzt: Diese Bäume aber wachsen schlecht bzw. gar nicht.

      Leider wird dem keine Beachtung geschenkt. Studien werden nicht gemacht. Die Koniferen-Studie Lerchl et al. zeigte, dass ca. ein Drittel der Sämlinge, die Strahlung ausgesetzt waren, abgestorben ist. Die Studie ist nicht veröffentlicht und wurde auch nicht wiederholt. https://www.boomaantastingen.nl/EMF_and_conifers%5B1%5D.pdf

      Menschen kann man als Simulanten und Fixierte hinstellen und ihnen die Grenzwerte vorhalten. Bei Bäumen funktioniert das nicht – vielleicht schaut deshalb keiner hin.

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